über ein Bundesliga-Highlight
03/28/2014

Besser als ihr Ruf

von Wolfgang Winheim

Diesen Spielzug hätten auch Barca- oder Bayern-Stars nicht präziser durchführen können.

Wolfgang Winheim | über ein Bundesliga-Highlight

Damit hat Dietrich Mateschitz wohl nicht gerechnet. Dass nämlich just jener Knabe, den er 2006 als 16-Jährigen im Privatflug zum WM-Finale nach Berlin mitgenommen hatte, die nationale Rekord-Siegesserie seiner Bullen stoppen würde.

Die Rede ist vom Steirer Daniel Royer, dessen Familie den steirischen Dosen-Milliardär gut kennt. Dass Mateschitz Daniels Taufpate gewesen oder der Kicker gar dessen Ziehsohn sei, wie ein steirischer Dorftratsch besagte, stimmt allerdings nicht.

Verwandt ist Royer indes mit dem (in seinem ersten Amtswinter zuletzt so erfolgreichen) Schweizer Alpin-Direktor Rudi Huber aus Wagrain. Dem Salzburger Ski-Legionär taugt’s, wie Neffe Daniel in Wien mit den Salzburger Meisterkickern Schlitten fuhr. Austrias 1:0 selbst erzielt. Das 2:0 dem Schützen Suttner genial vorbereitet. Diesen Spielzug hätten auch Barca- oder Bayern-Stars nicht präziser durchführen können. Wie überhaupt der nationale Fußball-Mittwoch viel Unterhaltungswert bot.

Warum das hiermit gewürdigt wird? Weil nicht einmal halb so viele ORF-Konsumenten wie in der Vorwoche Salzburgs Europa-League-Spiel gegen Basel sechs Tage später auch das Duell Meister 2013 gegen Meister 2014 sehen wollten. Und weil gelegentliche Fußballzuschauer à la Mateschitz, irritiert durch tristes Umfeld und ausländische TV-Vergleiche, immer noch glauben müssen, dass hierzulande alles schlecht sei an der Liga. Ist es aber nicht.

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