Große Krisen brauchen große Bündnisse

Große Krisen brauchen große Bündnisse
Das gesellschaftliche Pulverfass, auf dem wir sitzen, ist zu explosiv, um es Radikalen in den Regierungen zu überlassen.
Richard Grasl

Richard Grasl

Wieder ist ein Land an den Rand gerückt. Der Wahlerfolg der Schwedendemokraten, die im grundsätzlich liberalen skandinavischen Staat mit mehr als 20 Prozent auf Platz zwei vorrückten, könnte einen schlimmen Rechtsruck Schwedens bedeuten. Parteichef Jimmie Åkesson stellt den Regierungsanspruch. Nur zur Klarstellung: Nichts gegen rechts-konservative (oder links-liberale) Regierungen, aber die Schwedendemokraten sind aus einer Neonazi-Bewegung hervorgegangen. Als Nächstes könnte Italien folgen, wo die postfaschistische Giorgia Meloni bald ein Rechtsbündnis in die Regierung führen will.

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