Kamibo

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über KamiBo

Luftboxen mit KamiBo

Der Mix aus Karate, Kickboxen und Taekwondo klingt härter als er ist. Ein Workout mit Durchschlagskraft.

von Laila Docekal

09/27/2014, 06:17 AM

Ausgepowert ist man wie nach einer Zumba-Stunde – zum Aggressionsabbau ist ein Sandsack manchmal vielleicht doch besser.

Mag. Laila Daneshmandi | über KamiBo

So ein energiegeladenes Training habe ich zuletzt beim Zumba erlebt. Nur, dass bei KamiBo nicht die Hüften in Schwung gebracht, sondern die Fäuste geschwungen werden (Probetraining 10€, www.in-good-shape.at).

Der Einstieg in die Stunde ist noch ganz harmlos – ja fast meditativ. Bei asiatischer Entspannungsmusik, gedimmtem Licht und ruhigen Bewegungen sucht jeder seine Mitte, atmet durch und lässt den Tag hinter sich. Ich wähne mich fast wie in einer Yoga-Stunde als die Musik plötzlich umschlägt, das Licht voll aufgedreht wird und das eigentliche Training beginnt. Im Takt zu Bumm-Tschak-Dröhnen à la "I like to Move it" boxt Trainerin Aleks einmal mit der Rechten, dann mit der Linken in die Luft. Einmal aus der Hüfte von unten rauf, dann geradeaus.

Wir stehen im Trainingsraum vor einem riesigen Spiegel, jeder sieht sich an und macht die Luftschläge nach – wäre ich nicht so ein friedliches Gemüt, würde ich mir beim Boxen sämtliche Nervensägen vorstellen, die mir den ganzen Tag schon auf den Keks gegangen sind. Tja, auch eine Art von Aggressionsabbau.

Zu den Luftschlägen gibt es Schrittfolgen aus dem Boxen, aber auch alte Bekannte aus Aerobic-Stunden oder seitliche Beinkicks, die man aus Karate-Filmen kennt. Spätestens die garantieren Schweißausbrüche und Muskelkater. Am Ende der Stunde gibt’s wieder entspannende Musik – genug in die Luft geprügelt und um sich geschlagen. Jeder sucht wieder seine Mitte, atmet durch und geht friedlich seines Weges.

Offiziell wird KamiBo als "einfaches, forderndes und athletisches Martial Art Intervall-Training" beschrieben. Jemand, der ernsthaft Kampfsport betreibt, würde das Workout wohl milde belächeln. Ausgepowert ist man wie nach einer Zumba-Stunde – zum Aggressionsabbau ist ein Sandsack manchmal vielleicht doch besser.

Fazit:

Wer nach dem Zumba-Fieber etwas Härteres sucht, kann sich hier gut auspowern. So wie man bei Zumba nicht tanzen lernt, ist man nach diesem Training aber auch kein Kampfsportler.Fun:

Schweiß:

Effekt:

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