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über Jumping
08/11/2016

Jumping-Training auf dem Trampolin

Wie ich auf dem Trampolin Fettpölsterchen abgeschüttelt und Glückshormone durchgerüttelt habe. Mit Video!

von Laila Daneshmandi

Schon nach der zweiten Musiknummer rinnen mir die ersten Schweißperlen in die Augen.

Mag. Laila Daneshmandi | über Jumping

"War jeder noch auf dem Klo?", fragt Nici bevor es mit dem Training losgeht. Das habe ich echt noch nie erlebt – aber ihre Ermahnung kommt aus gutem Grund. Beim Jumping werden die Organe so durchgeschüttelt, dass man vorher unbedingt alles loswerden sollte, was ein dringendes Bedürfnis auslösen könnte. Der Rest wird rausgeschwitzt.

Ich habe mich sicherheitshalber für die Basis-Variante des Trainings entschieden, bei der wir "nur" eine halbe Stunde auf dem Trampolin hüpfen (www.move-center.at). Auf einer Seite montieren wir vorher noch eine Haltestange – "die ist nur zum Abstützen da, nicht zum Anhalten", mahnt Nici und warnt davor, dass das Trampolin sonst umkippen kann.

"In der Grundhaltung sind die Knie gebeugt, der Oberkörper lehnt leicht nach vorne, Bauchspannung nicht vergessen." Dann dreht sie ihre Latino-Rhythmen auf und wir schwingen los – denn ohne Schwung geht hier gar nichts. Selbst als wir zum Aufwärmen im Stand gehen, schwingt das Trampolin mit. Klingt eh ganz leicht? Von wegen.

Jeder, der im Sommerbad einmal auf dem Trampolin gehüpft ist, weiß, wie anstrengend allein schon zehn Minuten sind. Nici hüpft simple Aerobicschritte vor, wir hüpfen nach. Beine breit, Beine eng. Gewicht auf den Fersen, Gewicht auf den Zehen. Füße nach hinten abwinkeln, Füße nach vorne kicken. Dazu kommen natürlich die passenden Armbewegungen. Schon nach der zweiten Musiknummer rinnen mir die ersten Schweißperlen in die Augen.

Zwischendurch dürfen wir uns an der Haltestange abstützen – erholsam ist das aber nicht, denn der Hintern muss weiterhüpfen. Obwohl einem das Training einiges abverlangt, sind alle rundherum auffällig gut gelaunt. Sport steigert ja bekanntlich die Ausschüttung von Glückshormonen – und Jumping schüttelt sie offenbar durch den Körper.

Fazit:

Für Sprunghafte und alle, die mehr Schwung brauchen. Der instabile Untergrund fordert und stärkt die Tiefenmuskulatur – gut für Balance, Kondition und Körperformung.

Fun:

Schweiß:

Effekt:

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