über das neu aufgestellte Eishockey-Nationalteam
04/22/2014

Warum nicht gleich?

von Peter Karlik

Warum bekommen diese Spieler nicht mehr Vertrauen?

Peter Karlik | über das neu aufgestellte Eishockey-Nationalteam

Nach zirka der Hälfte der Weltmeisterschaft der Division I in Goyang in Südkorea hat Österreich gute Chancen, einen der beiden Aufstiegsplätze zu erkämpfen. Das ist nicht selbstverständlich. Zwar schaffte Österreich immer den Aufstieg seit es 2005 in den Paternoster eingestiegen ist, doch 2014 wäre das wirklich als großer Erfolg zu werten. Denn das Nationalteam wurde nach den vielen Rücktritten und verletzungsbedingten Absagen (insgesamt 20) fast komplett neu aufgestellt. Es kommen Spieler im Powerplay zum Einsatz, die das bei ihren Klubs nicht einmal im Training spielen dürfen. Und trotzdem sie machen es gut.

Das wirft zwei Fragen auf:1. Warum wurde in den letzten Jahren nicht schrittweise verjüngt? In Südkorea sind zehn (!) WM-Debütanten am Werk. Sie machen ihre Sache gut. Aber war es in den letzten zehn Jahren wirklich notwendig, den Altersschnitt in der Abwehr auf weit über 30 steigen zu lassen?

2. Müssen sich junge österreichische Spieler tatsächlich im Nationalteam für höhere Aufgaben empfehlen? Sollte es nicht umgekehrt sein? Warum bekommen so wenige junge Österreicher verantwortungsvolle Rollen bei ihren Teams in der Erste Bank Liga? Ist der Legionär Nummer 10, 11 und 12 tatsächlich so viel besser als ein österreichisches Talent?

Mit Sicherheit nicht.

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