CORONA: "PRÄSENTATION NEUER GUIDELINES FÜR ÄRZT:INNEN" / MÜCKSTEIN

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10/12/2021

Erste Grippe-Fälle: Kroatien-Reisenden wird eine Impfung empfohlen

In dem Urlaubsland ist bereits jetzt ein verstärktes Auftreten von H3N2-Influenza-Fällen zu verzeichnen.

Kroatien startet sehr früh in die Grippe-Saison. Bereits jetzt ist in dem bei österreichischen Urlaubern beliebten Reiseland ein verstärktes Auftreten von H3N2-Influenza-Fällen zu verzeichnen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt daher, sich vor Reiseantritt gegen Influenza impfen zu lassen. Ebenso sollen sich Reiserückkehrer, die grippeähnliche Symptome aufweisen, neben einem Corona-Test auch einer Influenza-Abklärung durch den Hausarzt bzw. die Hausärztin unterziehen. Das Gesundheitsministerium schickt zudem ein entsprechendes Informationsschreiben an die Landessanitätsdirektionen, Ärztekammer, Apothekerkammer, Kinderärzte und Allgemeinmediziner.

"Aufgrund der Wirkung der Corona-Schutzmaßnahmen gab es in der vergangenen Wintersaison keine Grippewelle in Österreich. Das heißt aber keineswegs, dass die Grippe verschwunden ist. Im Gegenteil: Heuer erwarten wir eine stärkere Influenza-Saison und auch dieser Virus kann für besonders vulnerable Gruppen zu schweren Erkrankungsverläufen und Todesfällen führen", wird Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein in einer Aussendung zitiert. "Daher gilt auch für die Grippe: Mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Nun verzeichnet Kroatien bereits jetzt einen Anstieg bei den H3N2-Influenzafällen. Ich rate daher allen, die bald einen Kroatien-Urlaub geplant haben: Nehmen Sie schon jetzt das Angebot der Grippe-Impfung in Anspruch!", empfiehlt Mückstein.

Wo kann man sich impfen lassen?

Die Influenza-Impfung in Österreich ist teils an Impfstellen (z.B. Gesundheitsämtern, Impf-Ambulanzen, etc.), teils im niedergelassenen Bereich (z.B. bei Hausärzte, Kinderärzte etc.), und teils auch mit Rezept direkt in Apotheken erhältlich sowie bei Impfaktionen beispielsweise über Arbeitgeber.

Erste Impfstoff-Mengen stehen bereits sowohl am Privatmarkt als auch im kostenfreien Kinderimpfprogramm zur Verfügung.

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