Vorsicht! Nicht zu viel schlucken: Wer zu viel Salzwasser trinkt, leidet vermehrt unter Durst.

© Dudarev Mikhail/Fotolia

Sonnenhungrig & wissensdurstig
07/08/2015

Warum können wir Salz essen, aber kein Salzwasser trinken?

Der KURIER beantwortet Fragen, die sie sich vielleicht auch schon während des Sonnenbadens gestellt haben.

Wie immer im Leben: Die Dosis macht das Gift. Normalerweise haben wir kein Problem damit, Natriumchlorid, also Salz, zu uns zu nehmen.

Das Meerwasser enthält 3,5 Prozent Salz, während unser Organismus darauf ausgelegt ist, den Salzgehalt des Blutes bei 0,9 Prozent zu halten. Dieses Gleichgewicht in unserem Wasser-Elektrolyt-Haushalt muss gesichert werden, damit unsere Organe richtig funktionieren.

Wenn wir Meerwasser trinken, steigt also die Salzkonzentration in unserem Blut stark an, es zieht das Wasser aus den Zellen, während die Nieren auf Hochtouren arbeiten, um das Salz herauszufiltern.

Um uns wieder vom überschüssigen Salz zu befreien, ist unser Körper gezwungen, Wasser zu verschwenden: Der Mund trocknet aus, man leidet an Durst und Krämpfen, das Blut wird zähflüssig. Das Herz schlägt schneller, Übelkeit, Wahnvorstellungen, Nierenversagen quälen den menschlichen Organismus. Und im Extremfall kann sogar der Tod die Folge sein.

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