Wahlsieg: Magazin zeigt verspätet Hillary-Cover

Hillary Clinton
Was wäre wenn? Diese Frage hat sich Hillary Clinton nach der Wahlniederlage gegen Donald Trump bestimmt des Öfteren gestellt. Die Frage, welches Cover die Zeitschrift New Yorker im Falle von Clintons Sieg veröffentlicht hätte, hat das Magazin nun selbst beantwortet.

Zehn Monate nachdem Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, hat das US-Magazin New Yorker jenes Cover veröffentlicht, welches für den Fall eines Wahlsiegs von Hillary Clinton vorbereitet war.

Am Mittwoch veröffentlichte das Blatt die Illustration von Künstlerin Malika Favre, die das Titelblatt geziert hätte - zusammen mit einem Interview mit der ehemalien First Lady.

Die Zeichnung zeigt Clinton im Oval Office, nachts, vom Mondschein beleuchtet.

"The Wall" für Trump

Im November des vergangenen Jahres wurde stattdessen eine Illustration namens "The Wall" von Bob Staake auf das Cover gedruckt. Damit wurden Trumps Pläne eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten - und Mexiko dafür bezahlen - zu lassen, thematisiert.

Erst kürzlich hatte der New Yorker mit einem Trump-Cover für Gesprächsstoff gesorgt. Das Magazin druckte Ende August in Anspielung auf Trumps Reaktion auf die Vorfälle von Charlottesville eine Zeichnung, die den Präsidenten auf einem schwarzen Segelschiff - in ein weißes Segel blasend - zeigt. Das Segel sieht aus wie jenes Kapuzengewand, das traditionell von Mitgliedern des Ku-Klux-Klans getragen wird (mehr dazu hier).

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