US-Senator Ted Cruz likt Porno auf Twitter

Senator Ted Cruz speaks to reporters at the U.S. C
Foto: REUTERS/JOSHUA ROBERTS Ted Cruz

Nachdem der Twitter-Account von US-Senator Ted Cruz in der Nacht von Montag auf Dienstag ein pornografisches Video likte, gingen die Wogen auf Social Media hoch. Cruz' Sprecherin sagte in einer ersten Stellungnahme, dass der "anstößige Tweet" gelöscht und gemeldet worden sei.

Zugegeben: Jeder hat schon mal aus Versehen etwas auf Facebook, Twitter und Co. gelikt. Wenn es sich bei dem favorisierten Content und Pornografie und bei dem unglücklichen User um einen US-Senator handelt, ist das mediale Echo natürlich dementsprechend groß.

Wie zahlreiche internationale Medien, darunter CNN, der Independent, die New York Post und der US-Sender ABC, berichten, favorisierte der offizielle Twitter-Account von Ted Cruz in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Posting des Twitter-Profils @SexuallPosts. Dabei handelte es sich um einen zweiminütigen, pornografischen Clip. Wie Screenshots belegen, war der Tweet in der Rubrik "Likes" auf Cruz' Profil gelistet.

Kurz vor halb zwei Uhr früh war das Posting aus der Like-Liste verschwunden.

"Anstößiger Tweet"

Nachdem die Aktivitäten auf dem Profil des Mitglieds der republikanischen Partei am Dienstag von zahlreichen Medien aufgegriffen wurden, reagierte Catherine Frazier, Ted Cruz' Kommunikationsberaterin, mit folgendem Tweet: "Der anstößige Tweet, der vorhin auf Ted Cruz' Account gepostet wurde, ist entfernt und Twitter gemeldet worden."

Chris Geidner, Journalist bei der Online-Plattform Buzzfeed, wies Frazier in einem Kommentar darauf hin, dass das Video nicht auf Cruz' Account gepostet, sondern von dem Account gelikt wurde.

Auf Twitter waren dem Senator, der sich laut CNN bisher noch nicht zu Wort gemeldet hat, im Laufe des Tages jedenfalls Spott und Häme sicher:


Fun Fact: Chris Geidner teilte noch am Dienstag ein Dokument aus dem Jahr 2007 - jener Zeit, als Ted Cruz als Generalstaatsanwalt (Solicitor General) für Texas tätig war - auf Twitter. In dem Papier geht es um ein vom Bundesstaat Texas gefordertes Verbot für die Bewerbung und den Verkauf von "Dildos, künstlichen Vaginen und anderen obszönen Geräten".

(kurier / pama) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?