Leben
02.07.2018

US-Waldbrände: Hilfe für Bärenbaby mit verbrannten Tatzen

Das Tier wird derzeit wegen schwerer Brandwunden in einer Tierstation im US-Bundesstaat Colorado behandelt.

Ein nach Waldbränden schwer verletztes Bärenjunges wird in einer Tierstation im US-Bundesstaat Colorado an seinen Brandwunden behandelt. Der kleine Bär war bei Waldbränden in der Bergregion nahe der Stadt Durango von seiner Mutter getrennt worden und irrte im Wald umher, wie die Parkverwaltung von Colorado mitteilte. Ranger fanden das Tier, betäubten es mit einem Pfeil und brachten es in Sicherheit.

Lebensgefährlich verletzt

"Als der Bär gebracht wurde, war ich mir nicht sicher, ob er es schaffen würde", zitiert der Sender Colorado Public Radio den Tiermediziner Michael Sirochman. Bei seiner Rettung wog das Tier lediglich etwas über vier Kilogramm. Inzwischen ist die Prognose aber günstig.

Der Bär, der Schätzungen zufolge zwischen vier und fünf Monate alt ist, wird mit Antibiotika, Salbenverbänden und Schmerzmitteln behandelt und weitestgehend von Menschen ferngehalten, um eine spätere Auswilderung nicht zu gefährden. Ernährt wird das Jungtier mit fester Nahrung und Milcherstaz. Sirochman rechnet damit, dass der Bär im kommenden Winter wieder in die Wildnis entlassen werden kann.

Kleiner Bär mit Brandwunden

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Das verletzte Bärenbaby

Das verletzte Bärenbaby

Das verletzte Bärenbaby

Das verletzte Bärenbaby

Das verletzte Bärenbaby

In Colorado, unter anderem in der Gegend um die Stadt Durango, im Südwesten des US-Bundesstaates, wüten seit Tagen schwere Waldbrände.