Katherine Langford in einer Szene von "Tote Mädchen lügen nicht".

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Beeinflussung
07/07/2017

Kinderärzte fordern Verbot von "13 Reasons Why"

Der Deutsche Berufsverband sieht "große Gefahr insbesondere für psychisch kranke und labile junge Menschen".

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland fordert ein Verbot der Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht". Man sehe in ihr eine "große Gefahr insbesondere für psychisch kranke und labile junge Menschen", erklärte der Verband am Donnerstag. Die Serie thematisiert den Suizid einer Schülerin.

Kritiker fürchten, dass die mitunter detaillierte Darstellung suizidgefährdete Menschen dazu bringen könnte, sie sich als Vorbild zu nehmen. "Jugendliche, die sich mit der Idee der Selbsttötung beschäftigen, werden durch die Serie möglicherweise in Richtung Tat beeinflusst", erklärte auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Netflix verweist darauf, dass es bei der Serie eine Kindersicherung gebe und auch bei Zuschauern über 16 Jahren mit Warnhinweisen gearbeitet werde.

Mehr zur Debatte rund um die umstrittene Serie lesen Sie hier.

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