Was wirkt wie und warum?

Wirkungswechsel. Spielerische Stationen, um Wechselwirkungen verschiedener Wissenschaftsgebiete zu erleben

Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel"

Wenn das eine Pendel in Bewegung gesetzt wird – wie wirkt sich das auf ein zweites aus, wenn beide über eine Drahtfeder verbunden sind? Und wie schauen dann die Muster aus, die die Spitzen in den Sand zeichnen? Diese und rund zwei Dutzend weitere spielerische Stationen machen Wechselwirkungen anschaulich erlebbar. Sie sind Teil der Ausstellung „Wirkungswechsel“, die das ScienceCenter-Netzwerk  mit vielen Partnerorganisationen entwickelt hat.

Wirkungswechsel, 2017 Foto: Heinz Wagner Die interaktive Schau startete vor zweieinhalb Jahren in Wien, tourte durch Österreich und kehrt nun in den Wiener Ringturm zurück (bis 24. März) – mit vier neuen Stationen. Eine davon ist das bei jungen und jüngsten Besuchern am Premierenabend sehr beliebte „Game of Life“. Bei diesem wird Zellwachstum – auf einem Tisch digital und mit Holzwürfeln analog – simuliert. Jan (11) und Miško (9) haben’s rasch den Dreh raus, wie und wo sie Anfangszellen setzen müssen, um stabile Gebilde zu erhalten, die sich weiter entwickeln können. Denn, so simuliert das Spiel echtes leben, zu massives Wachstum kann auch zum Absterben von Zellen führen.

Neue Stationen

Wirkungswechsel, 2017 Foto: Heinz Wagner Neu ist auch „Der Weltenbummler“. Pflanzen oder Tiere, die von Menschen in eine Gegend neu eingeschleppt werden, können mitunter heimische Arten bedrängen. „Prominentes“ Beispiel ist derzeit der asiatische Marienkäfer. Symbolisiert wird dies in der Ausstellung durch Kugelbahnen. Kleinere Kugeln, die über geschwungene Bahnen in die hölzerne Schale in der Mitte rollen stellen natürliche Entwicklung bzw. Bewegungen dar – eben langsam und mit Hindernissen wie Bergen, Flüssen.... Auf der anderen Seite rollen größere Kugeln kerzengerade Bahnen schnell in die Mitte – und drängen durch die Geschwindigkeit und Wucht des Aufpralls vorhandene Kugelnd sogar aus der Schüssel.

Die eingangs geschilderte Pendelstation zog Ebelin (7) und Maximilian (8) lange in ihren Bann. Die beiden zeigten aber auch viel Geduld beim „Balanceakt“ mit Franz Schramek, dem Tischler, der die Ausstellungsarchitektur angefertigt hatte. Auf dem wackeligen runden Brett gilt es, dieses durch das eigene Gewicht so hin und her, rundum zu bewegen, dass die hölzerne Kugel im kreisrunden Spielfeld innen zwischen den gesteckten hölzernen Stäben ins Ziel – eine Grube in der Mitte – rollt. Dieses Spiel hatten sich übrigens Kinder der Gesamtschule Friedrichsplatz schon für die erste Ausstellung 2014 ausgedacht.

Jan mit seiner schon sechs Jahre dauernden musikalischen Erfahrung (Flöte) tat sich beim Takt-Spiel leicht. Hier geht’s darum - allein mit der Maschine oder im 2-Spieler_innen-Modus – im vorgegebenen Takt die großen Tasten zu drücken.

Neben High-Tech-Stationen – bei Methusalix wird die durchschnittlich Lebenserwartung berechnet – abhängig vom eingegebenen Alter, vor allem aber der Weltregion, Interferenzen über zu- und wegschaltbare Lautsprecher, eine Bild„schleife“ – die Videokamera nimmt das Bild davor auf, projiziert es auf den Screen und nimmt es wieder auf... – fasziniert aber selbst Kinder auch eine Uralt-Schreibmaschine.

"Alter Computer"

Ebelin tippt eine Nachricht auf ein Blatt Papier, das sie dann an einen der biegsamen Drähte hängt, so das andere Besucher_innen die Nachrichten lesen können, gleichsam eine analoge Facebook-Wall. Sowohl Ebelin als auch Miško, der auch hier schreibt, zeigen sich nicht einmal verwundert, als der Kinder-KURIER von ihnen wissen will, ob sie so ein Gerät überhaupt schon einmal gesehen haben. Ebelin findet sogar großen Spaß daran, „aber ein Computer ist schon besser, weil man ihn leichter tragen kann und auch was anderes machen kann, nicht nur schreiben, sondern auch Spiele spielen, mit anderen Leuten reden...“

Mitarbeiter_innen vom ScienceCenter-Netzwerk erinnern sich gerade angesichts der Schreibmaschine an zwei witzige Sager von Kindern, als diese Ausstellung 2014 im Ringturm war. „Einmal kam ein Kind und hat gesagt: Bei diesem alten Computer ist das Papier aus! Ein anderes meinte: cool, der alte Computer hat sogar einen Drucker eingebaut.“

www.wirkungswechsel.at

Fotos (1)...

... von Kindern bei einigen Stationen von "Wirkungswechsel"

Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Ebelin, Maximilian und Franz (Schramek), der Tischler der gesamten Ausstellungsarchitekur Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Ebelin, Maximilian und Franz (Schramek), der Tischler der gesamten Ausstellungsarchitekur Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Ebelin, Maximilian und Franz (Schramek), der Tischler der gesamten Ausstellungsarchitekur Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Ebelin, Maximilian und Franz (Schramek), der Tischler der gesamten Ausstellungsarchitekur Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Ebelin, Maximilian und Franz (Schramek), der Tischler der gesamten Ausstellungsarchitekur Wie wirken die eigenen Bewegungen auf den Lauf der Kugel im Labyrinth? Ebelin, Maximilian und Franz (Schramek), der Tischler der gesamten Ausstellungsarchitekur Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" Wie wirkt die Bewegung eines Pendels auf das andere? Ebelin und Maximilian bei der Station "Wechselspiel" "Game of Life" - als digitales Spiel, hier in Aktion Miško, Maximilian und Jan "Game of Life" - als digitales Spiel, hier in Aktion Miško, Maximilian und Jan "Game of Life" - als digitales Spiel, hier in Aktion Miško, Maximilian und Jan "Game of Life" - als digitales Spiel, hier in Aktion Miško, Maximilian und Jan "Game of Life" - als digitales Spiel, hier in Aktion Miško, Maximilian und Jan "Game of Life" - als digitales Spiel, hier in Aktion Miško, Maximilian und Jan "Game of Life" - in einer analogen Variante mit Jan und Maximilian "Game of Life" - in einer analogen Variante mit Jan und Maximilian "Game of Life" - in einer analogen Variante. "Game of Life" - in einer analogen Variante. Ebelin spielt hier mit Mustern, die den von Kameraleuten gefrüchteten Moiré-Effekt ergeben Ebelin spielt hier mit Mustern, die den von Kameraleuten gefrüchteten Moiré-Effekt ergeben eine der vier neuen Stationen, genannt Weltenbummler. Kleine Kugeln auf Bahnen mit Hindernissen simulieren natürliche Bewegungen von Pflanzen und Tieren, gegenüber auf der kerzengeraden Bahn sausen größere Kugeln und bringen das vorhandene Ökosystem durcheinander eine der vier neuen Stationen, genannt Weltenbummler. Kleine Kugeln auf Bahnen mit Hindernissen simulieren natürliche Bewegungen von Pflanzen und Tieren, gegenüber auf der kerzengeraden Bahn sausen größere Kugeln und bringen das vorhandene Ökosystem durcheinander eine der vier neuen Stationen, genannt Weltenbummler. Kleine Kugeln auf Bahnen mit Hindernissen simulieren natürliche Bewegungen von Pflanzen und Tieren, gegenüber auf der kerzengeraden Bahn sausen größere Kugeln und bringen das vorhandene Ökosystem durcheinander eine der vier neuen Stationen, genannt Weltenbummler. Kleine Kugeln auf Bahnen mit Hindernissen simulieren natürliche Bewegungen von Pflanzen und Tieren, gegenüber auf der kerzengeraden Bahn sausen größere Kugeln und bringen das vorhandene Ökosystem durcheinander eine der vier neuen Stationen, genannt Weltenbummler. Kleine Kugeln auf Bahnen mit Hindernissen simulieren natürliche Bewegungen von Pflanzen und Tieren, gegenüber auf der kerzengeraden Bahn sausen größere Kugeln und bringen das vorhandene Ökosystem durcheinander eine der vier neuen Stationen, genannt Weltenbummler. Kleine Kugeln auf Bahnen mit Hindernissen simulieren natürliche Bewegungen von Pflanzen und Tieren, gegenüber auf der kerzengeraden Bahn sausen größere Kugeln und bringen das vorhandene Ökosystem durcheinander Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Auch neu in der Ausstellung: "Im Takt bleiben". Hier geht's darum - allein oder im 2-Spieler_innen-Modus - synchron die Taster zu drücken Selbst Kinder wie hier Ebelin zeigen sich von der uralten Schreibmaschine fasziniert. Hier tippen sie Nachrichten - für andere Besucher_innen der Ausstellung... Selbst Kinder wie hier Ebelin zeigen sich von der uralten Schreibmaschine fasziniert. Hier tippen sie Nachrichten - für andere Besucher_innen der Ausstellung... Selbst Kinder wie hier Ebelin zeigen sich von der uralten Schreibmaschine fasziniert. Hier tippen sie Nachrichten - für andere Besucher_innen der Ausstellung... Selbst Kinder wie hier Ebelin zeigen sich von der uralten Schreibmaschine fasziniert. Hier tippen sie Nachrichten - für andere Besucher_innen der Ausstellung... Selbst Kinder wie hier Ebelin zeigen sich von der uralten Schreibmaschine fasziniert. Hier tippen sie Nachrichten - für andere Besucher_innen der Ausstellung... Selbst Kinder wie hier Ebelin zeigen sich von der uralten Schreibmaschine fasziniert. Hier tippen sie Nachrichten - für andere Besucher_innen der Ausstellung... ... das gilt auch für Miško ... das gilt auch für Miško ... der nun hier in die Video-Bild-Video-"Schleife" einsteigt ... der nun hier in die Video-Bild-Video-"Schleife" einsteigt ... der nun hier in die Video-Bild-Video-"Schleife" einsteigt ...ausprobiert in welcher Art von Rohren die kleinen Meten schneller oder langsamer nach unten düsen ...ausprobiert in welcher Art von Rohren die kleinen Meten schneller oder langsamer nach unten düsen ...ausprobiert in welcher Art von Rohren die kleinen Meten schneller oder langsamer nach unten düsen ... und hier mit einem Gegenüber spielt, wessen Steine das gegenüberleigende Ende des Spielfelds ereichen... ... und hier mit einem Gegenüber spielt, wessen Steine das gegenüberleigende Ende des Spielfelds ereichen... ... und hier mit einem Gegenüber spielt, wessen Steine das gegenüberleigende Ende des Spielfelds ereichen... Eine der neuen Stationen: Methusalix berechnet durchschnittliche Lebenserwartungen - ausgehend vom eingegebenen Alter, vor allem aber der Weltregion, in der die (fiktive) Person lebt Eine der neuen Stationen: Methusalix berechnet durchschnittliche Lebenserwartungen - ausgehend vom eingegebenen Alter, vor allem aber der Weltregion, in der die (fiktive) Person lebt Eine der neuen Stationen: Methusalix berechnet durchschnittliche Lebenserwartungen - ausgehend vom eingegebenen Alter, vor allem aber der Weltregion, in der die (fiktive) Person lebt
Fotos (2)...

... von der Eröffnung der Wirkungswechsel-Ausstellung im Wiener Ringturm

Promis am "Spieltisch" - bei Game of Life wird Zellwachstum simuliert.  ... ... Hier: Barbara Streicher, Geschäftsführerin des ScienceCenter-Netzwerks; Heinz Fischer, vormaliger Bundespräsident, der als Begleitung mitkam. Margit Fischer ist die Vorsitzende des Wissenschaftsvermittlungs-Netzwerks - es war auch ihre Idee und ist ihre Leidenschaft; ... ... Cornelius Obonya sorgte für eine unterhaltsame Lesung; Robert Lasshofer, Chef der Wiener Städtischen Versicherung, die gastgebende Institution - und namhafter Sponsor. ... ... ... Barbara Streicher erklärt Heinz Fischer die analoge Version des Zell-Wachstumsspiels "Game of Life" Barbara Streicher führte durch die Eröffnung Barbara Streicher führte durch die Eröffnung Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Björn Wilker spielte am Schlagwerk Rebonds B von Iannis Xenakis Benedikt Leitner versetzte mit Jemes Tenneys Cellogram auf dem Violoncello jene, die sich darauf einließen fast in Trance Benedikt Leitner versetzte mit Jemes Tenneys Cellogram auf dem Violoncello jene, die sich darauf einließen fast in Trance Benedikt Leitner versetzte mit Jemes Tenneys Cellogram auf dem Violoncello jene, die sich darauf einließen fast in Trance Bernhard Zachhuber an der Kontrabassklarinette mit Nout von Gérard Grisey Bernhard Zachhuber an der Kontrabassklarinette mit Nout von Gérard Grisey Bernhard Zachhuber an der Kontrabassklarinette mit Nout von Gérard Grisey Cornelius Obonya las humorvolle, nachdenkliche Texte von ... ... Raoul Schrott (Die Erde ist blau wie eine Orange), ... ... Richard Erbefels (Schrödingers Katze), Ernst Fischer (Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum. Durch die Hingtertür zur Wissenschaft), Goethe (Epirrhema) und Gerog Kreisler (Beobachtung). Margit Fischer, Vorsitzende des ScienceCenter-Netzwerks eröffnete die Ausstellung unter anderem mit dem aktuellen Hinweis, wie wichtig wissenschaftlich fundierte Fakten wären. Margit Fischer, Vorsitzende des ScienceCenter-Netzwerks eröffnete die Ausstellung unter anderem mit dem aktuellen Hinweis, wie wichtig wissenschaftlich fundierte Fakten wären. Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung... Festgäste der Eröffnung...
(kiku) Erstellt am
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