Wie geht diese Verwandlung?

Kopie von Robert Klement, Jugendbuchautor
Foto: Heinz Wagner Robert Klement mit seinem jüngsten Buch "Halbmond über Rakka"

Österreichischer Jugendbuchautor schrieb "Halbmond über Rakka", ein Buch rund um den Weg in den IS. Interview mit Robert Klement.

Leila, Nico, Ahmed und Herrn Herzog hat sich der Autor ausgedacht. Aber wie in vielen seiner Bücher verpackte Robert Klement, jahrzehntelanger Deutsch- und Geschichte-Lehrer und Vielfach (ausgezeichneter) Autor, reale, ausführlich recherchierte, Schicksale und Vorgänge in seine fiktive Geschichte und Figuren. „Halbmond über Rakka“ mit dem Untertitel „Verführung Dschihad“ versucht - wie auch die anderen in den vergangenen rund zwei Jahren erschienenen Jugendbücher zum Thema IS – auf die Frage zu fokussieren, wie können – in der Regel grundvernünftige – Jugendliche auf der Suche nach so etwas wie Sinn in ihrem Leben, in den Sog, den Strudel einer derart totalitären Ideologie, die sich als Religion tarnt, geraten. Oder diesem – wie Nico hier – sich auch wieder entziehen.

Leila hatte sich - in recht kurzer Zeit – von einer durchschnittlichen, offenen  Jugendlichen zu einer „Kriegerin“ gewandelt und war „verschwunden“. Ihr früherer Freund Nico will – genauso wie ihr Eltern – wissen: Waaaruuum????

Neue "Familie"

Robert Klement, Jugendbuchautor Foto: Heinz Wagner Auf der Suche danach droht Nico, der aufgrund einer Verletzung seine Leidenschaft Fußball und damit seine „Familie“ verloren hat, in die „Szene“ zu kippen. Neue Freunde, neue „Familie“, Sinn statt Leere...
Da trifft er auf Ahmed, einen früheren Kumpel aus der Kickerzeit. Der scheint einen Ausweg aus seiner Leere gefunden zu haben. Nico wird auch von dessen Freunden offen und herzlich aufgenommen – in der Moschee. Irgendwie kann Nico zwar nicht wirklich die versprochene, ersehnte, erhoffte Leichtigkeit finden, aber wenigstens eine „neue Familie“.

Dann macht sich der neue beste Freund nach Syrien auf. „Abzuhauen kam Ahmed wie ein erlösender Gedanke vor. Nur in Syrien würde er Ehre finden. Dort bin ich jemand. Hier bin ich niemand, nur – der böse Ausländer. Wenn sie mich nicht mögen, dann sollen sie mich wenigstens fürchten“, lässt Rob der Autor diese seine Figur bei dieser Entscheidung denken.

Desillusioniert

Shingal_Sinjar2.jpg Foto: Jürg Christandl Ahmed muss aber dann schmerzhaft feststellen, dass die „abenteuerlich-romantische“ Vorstellung davon, wie sie daheim am Monitor zu sehen ist, mit der Wirklichkeit wenig gemein hat. Nein, es geht gar nicht so sehr um Skrupel, andere zu töten, das zeigen ja auch die Videos. Es geht darum, selbst nur erst recht wieder untergeordnetes Teil zu sein, noch dazu eines Unterdrückungs-Spitzel-Systems. Und auf der Flucht daraus draufzukommen, sch... da haben wir ja selbst überall das Gebiet vermint...

Klement schildert auch die Verzweiflung vor allem von Leilas Eltern, die ihre Tochter verloren haben, sich Vorwürfe machen, aber gar nicht finden, was sie wo wie anders machen hätten können.

Vorstellbar

Neben der IS-Szene und ihrem Umfeld widmet sich der Autor aber auch der Recherche auf der anderen Seite, der des Verfassungsschutzes und seinen Möglichkeiten und Methoden. Der Anwerbung von Informanten aus dem Umfeld der Szene, der Verwanzung von Handys.

Nico, der bald feststellt, so attraktiv die „neue Familie“, ein möglicher Sinn für sein Leben usw. sein mögen, auf Menschen schießen – das könne und wolle er doch nicht. Der Verfassungsschutz gewinnt ihn als potenziellen Informanten, nachdem er sein Vertrauen in den nach Syrien gegangenen besten Freund erschüttert hat. Und verwendet ihn als einen, der sich – zum Schein - anwerben lassen will, um an die Anwerber_innen heran zu kommen.

Klement lässt die Staatsschützer aber auch Missgriffe tätigen, etwa wenn Leilas Vater, der die verlorene Tochter aus dem Krieg holen will, wie ein Terrorverdächtiger verhaftet wird.

Robert Klement gelingt es – wie schon beim vor zehn Jahren erstmals (nun bereits in 6. Auflage) erschienen „70 Meilen zum Paradies“ über Bootsflüchtlinge – ein brisantes Thema durch Verpacken in eine fiktionale Geschichte auf der Basis ausführlicher Recherche glaubhaft, nachvollzieh- und miterlebbar spannend und lebhaft authentisch zu schildern.

Robert Klement
Halbmond über Rakka
ca. 140 Seiten, ab 13 Jahren, 14,95 €
Verlag Jungbrunnen

Interview

Robert Klement, Jugendbuchautor Foto: Heinz Wagner Du bist schon vor mehr als zwei Jahren mit dieser Buch-Idee an den Verlag herangetreten, wie und  warum bist du auf dieses Thema gekommen?
Robert Klement: Mich hat vor allem die Frage interessiert, wie normale, scheinbare normale, Jugendliche sich in kürzester Zeit in radikale Monster verwandeln, die bereit sind scheinbar für ihre Religion zu sterben. Obwohl die Religion da gar nicht im Mittelpunkt steht. Das war der Antrieb, dem auf den Grund zu gehen.
Ich war 30 Jahre Lehrer hatte immer mit Jugendlichen zu tun. Und da hab ich mir dann auch die Frage gestellt, wie kann ein junger Mensch freiwillig in einen Krieg ziehen. Mein Vater war sechs Jahre im Krieg, aber nicht freiwillig. Und die lassen alles stehen und liegen und gehen freiwillig in den Krieg?!

Was denkst du nach den umfangreichen Recherchen macht den Reiz aus, damit es überhaupt diese Verführung – so ja der Untertitel deines Buches - geben kann/gibt?
Die Religion steht definitiv nicht im Mittelpunkt, es geht um das soziale Angebot, die Gruppe, eine Aufgabe, eine Ersatzfamilie, Anerkennung, das Soziale wie beim Nico. Der hat sein Umfeld im Sport verloren und sucht nun nach Ersatz. Ja und oft kommt ein einschneidendes Misserfolgserlebnis dazu.

Wo hast du wie recherchiert?
Das meiste hab ich durch genaue Prozessbeobachtung erfahren, am meisten vom 16-jährigen Oliver N. im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Landesgerichtes.  Da hat ein Sozialhelfer gesagt, er hat keinen Vater  gehabt und das sei sein Knackpunkt gewesen. Das war aber bei allen drei Prozessen, die ich genauer beobachtet habe so – beim 14-Jährigen in St. Pölten und auch bei einem Prozess in Krems: Der fehlende Vater. Sie haben in Allah den großen starken Vater gesehen und gefunden, der ihnen den Weg weist, der bestraft, der lobt und das versteh ich vollkommen: Jugendliche, die  entwurzelt sind, finden den großen starken Vater.
Ich hab auch einen ehemaligen Dschihadisten in Ulm getroffen. Das war aber nicht so ertragreich, der wollte nicht so viel erzählen.
Das meiste hab ich aus dem Prozess in Wien. Da gab’s eine für mich höchst interessante Aussage der Jugendpsychiaterin Dr. Wörgötter. In ihrem eineinhalbstündigen Vortrag des Gutachtens sagte sie etwas, das gar kein Medium aufgegriffen hat: Fanatismus ist nicht therapierbar.
Ich hab den Oliver N. genau beobachtet. Der hat zwei Tage lang keine Regung gezeigt, keine Emotion - als ob ihn das alles nichts anginge, nicht berühre. Auch wenn Videos gezeigt wurden, wie er mit dem Messer spielt und vom Abschlachten Ungläubiger redet.

Auf der einen Seite sprichst du von der Erkenntnis, dass es ums Soziale geht, um die Ersatzfamilie und auf der anderen Seite von der Nicht-Therapierbarkeit – ist das nicht ein Widerspruch?
Fanatismus ist meiner Meinung nach wirklich kaum therapierbar? In meiner Jugend hab ich zu Hauf ehemalige Nazis getroffen. Die haben erzählt, alles sei ganz anders gewesen. Die waren Fanatiker und sind es geblieben, da hätte jeder versuch sie zu therapieren scheitern müssen. Und genauso stell ich mir das bei Dschihadisten vor, selbst bei Heimkehrern.

Robert Klement, Jugendbuchautor Foto: Heinz Wagner Aber die haben doch die Enttäuschung erlebt, gesehen wie Sch... der „Heilige Krieg“ ist?
Das haben viele unserer Väter auch. Die haben dann aus dem grausamen Krieg ihrer Wehrmachtsvergangenheit Heldenlieder gesungen.
Aber natürlich ist es klar, dass alle Versuche unternommen werden müssen, Jugendliche da auch wieder raus zu kriegen, aber es ist eine Illusion, dass Fanatismus therapierbar wäre.
Schau, ich war mit meinen Schülerinnen und Schülern acht Mal in Mauthausen. Für die halbwegs Gefestigten haben diese Exkursionen bestätigt, dass der Nationalsozialismus ein Verbrechen war und ist. Aber unter 30 Jugendlichen hast du dann vielleicht einen Labilen, der sogar fasziniert sein kann, leider.

Wenn du noch Lehrer wärest, du liebst ja in St. Pölten und hast dort unterrichtet, was hättest du getan, wenn der besagte 14-Jährige bei dir in der Klasse gewesen und dir aufgefallen wäre?
In den 30 Jahren als Lehrer hatte ich, ich weiß gar nicht wie viele türkisch-stämmige Burschen und Mädchen  - und nie ein Problem, oder fast nie. Ein Schockerlebnis hatte ich 1989: Nachdem es die Fatwa mit dem Todesaufruf gegen den Autor Salman Rushdie gegeben hat, hab ich in der Pause einen 14-jährigen Schüler gefragt, dessen Familie aus der Türkei war, was er dazu sage. Erst hat ihm der Name nichts gesagt. Beim Titel „Satanische Verse“ hat er klipp und klar gesagt: „Der muss sterben, weil der unser Heiliges buch beleidigt hat!“. Der Bursch war bestens integriert, ein Super-Fußballspieler, wir haben vier Jahre Geschichte gehabt mit Friedenserziehung, Miteinander, Lernen aus der Geschichte – vier Jahre für nix. Da merkst du, du kommst mit deiner Botschaft nicht durch. Ich hab ihn nicht erreicht. Da brauchst du wen, der sich wirklich gut mit dem Islam auskennt und ihm genau erklären kann, dass der ihm mit Sure und Hadithen erklären kann, dass diese Religion auch gegen das Töten von Menschen ist.
Zurück zum 14-jährigen Dschihadisten aus St. Pölten: Wahrscheinlich hätte ich auch wie im Herbst 2014 viele Lehrerinnen und Lehrer beim Stadt- oder eben Landesschulrat angerufen und erst einmal gesagt, da will jemand nach Syrien. Leider hat Österreich ja zu spät reagiert. Schon im Frühjahr 2014 war klar, dass da ein neues Jugendphänomen aufgetaucht ist: Samra und Sabina sind schon im April aufgebrochen. Viele haben das ignoriert, manche hingewiesen, gewarnt und Maßnahmen gefordert. Die De-Radikalisierungs-Hotline gab’s dann erst im Spätherbst 2014.
Jetzt ist die Attraktivität abgeflaut, damals wollten viele ja auch nach Syrien, weil sie bei den Siegern sein wollten. Eine Erfolgsmeldung nach der anderen, eine Stadt nach der anderen eingenommen...

Robert Klement, Jugendbuchautor Foto: Heinz Wagner Zurück zur Frage, was wäre deine Ideen, was zu tun wäre, was muss man jetzt machen? Was könnten deiner Meinung nach wirksame Gegenstrategien sein?
Nur Integration, Terrorbekämpfung muss Terror-Ursachenbekämpfung heißen. Wenn du Jugendlichen ständig das Gefühl gibst: Wir wollen euch nicht, ihr seid gewalttätig und ihr werdet stehlen - dann machen sie’s wirklich und sagen: „Das erwartet eh jeder von mir!“
Es hilft nicht, in noch mehr Polizei zu investieren, in noch mehr Überwachungs-Kameras, in noch mehr Aufstocken des Verfassungsschutzes. Dann wissen sie gar nicht mehr, was sie mit den Abhörbändern und den gesammelten Informationen machen... Vergiss das! Man soll dieses Geld nehmen und nur in Integration reinbuttern.
Natürlich wird man auch immer einen gut ausgestatteten Verfassungsschutz brauchen. Aber was willst du gegen „einsame Wölfe“ machen, die nicht integriert und ohne Perspektive da leben, aber zu keiner Organisation gehören, in keiner Befehlsstruktur sind, daher keine verdächtigen Mails schreiben oder Telefonate führen – die hast du dann ja als Staatsschutz auch gar nicht auf dem Schirm.

Wie hast du für die „Gegenseite“, die der Polizei, des Verfassungsschutzes recherchiert, hattest du da Interviews, Gespräche, blicke hinter die Kulissen?
Ich hab einen gewissen Draht zur Polizei. Vor 40 Jahren war ich freier Mitarbeiter beim Profil und teilweise auch beim Kurier. Da hab ich mir für die Recherche Kontakte zur Polizei aufgebaut und manche hab ich auch heute noch bzw. neue. Mein Roman ist ja eine fiktionale Erzählung. Wenn wer Ähnlichkeiten erkennen mag, ist das seine Sache. Ich hab versucht, was ich weiß und was ich von einem Informanten gehört habe in die Schilderung, wie so eine Sitzung ungefähr abläuft zu verpacken. Und ich hatte schon durchaus ein Bedürfnis den Verfassungsschutz als überfordert darzustellen. Das war er - wie alle anderen Dienste in den anderen Ländern auch Und ein paar Sachen sind ja dann ohnehin allen aufgefallen: Dass er nach außen kein geschlossenes Bild abgibt, dass ein Informant aus dem Inneren Medien informiert hat, dass der Dienst nicht mehr in der Lage sei, die Sicherheit zu gewährleisten, dass ein ehemaliger Chef sich immer wieder mit guten Ratschlägen zu Wort meldet – das ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn ein Vorgänger sagt, noch dazu öffentlich, wie’s die Nachfolger besser machen sollten. Und bekannt ist ja, dass es auch parteipolitische Konflikte gibt.

Shingal_Sinjar2.jpg Foto: Jürg Christandl Wie und wo hast du an der türkisch/syrischen Grenze recherchiert?
Ich bin sozusagen auf den Spuren des Dschihad-Express gefahren – nach Ankara, von dort nach Gaziantep. Dort hab ich mir einen Leihwagen genommen und bin bis Akçakale knapp an die syrische Grenze gefahren. Ich wollte wie bei vielen meiner Bücher wenigstens ein bisschen in die Landschaft, ins Umfeld eintauchen, mir Impressionen für diesen Abschnitt  mit Ahmed holen. In Akçakale hat mir dann aber ein Hotelbesitzer geraten, schnell wieder weg zu fahren, das wäre brandgefährlich.

Was ist dein nächstes Buchprojekt?
Vorläufig keines, das jetzt war sehr, sehr anstrengend – emotional. Du bist ja innerlich beteiligt, musst dich in die Hauptfiguren reindenken können. Das muss jetzt erst einmal abflauen. Sicher schreib ich jetzt so ungefähr ein Jahr lang nichts Neues.

Zitate

Einige Zitate aus dem Buch

Buchcover, Halbmond über Rakka Foto: Verlag Jungbrunnen „Sie lebten zwischen den Welten und hatten nie herausgefunden, wo sie zu Hause waren. Integration bedeutete für sie, am sündhaften Leben der kranken österreichischen Gesellschaft teilzuhaben.“ (S. 68)

Fatima (die Anwerberin, Anm. der Red.) lächelte ihm wohlwollend zu und sagte: „Es ist besser, bei der Gründung eines Staates zu helfen, als in diesem Staat hier zu verzweifeln.“ (S. 72)

„Nico erinnerte sich an ein Gespräch mit Leila. Der Imam hatte ihr erklärt, dass die Gesellschaft, in der sie lebte, am Rande des Abgrundes tanze. Für die wirklich wesentlichen Fragen wäre sie blind, und sie hielte diese Blindheit für völlig normal. Dagegen loderte in Ahmed ein Feuer, das in anderen längst erloschen war oder nie gebrannt hatte. Er war überzeugt, in Syrien sein persönliches Himmelreich zu finden.
Plötzlich hatte Nico das Gefühl, als wäre er am Ziel einer Sinnsuche angelangt. Bald begann das zweite Leben. Der neue Anfang, die Freiheit. In seinem tristen Dasein hatte sich eine völlig neue Perspektive eröffnet. Sein Leben war ab sofort ein Wirrwarr von Gefühlen und Plänen, Absichten und Zukunftsfantasien von großer Eindringlichkeit. So, als hätte er schon immer von dieser Chance geträumt.“
(S. 77)

 „Wenn Gefahr im Verzug ist, muss dem Staat eben jedes Mittel recht sein“, sagte er müde vor sich hin. „Der Zweck heiligt schließlich die Mittel.“
„Heilig“, dachte er (Herzog, Direktor beim Verfassungsschutz, Anm. d. Red.). „Wieviel entspannter könnte doch das Leben sein, gäbe es keine Religionen. Dem Menschen sind sie ein Segen, der Menschheit bescheren sie bloß Unheil. Was wir wirklich brauchen, ist eine Ethik jenseits aller Religionen.“ (S. 137)

„Ihr Imam (der Mutter, Anm. der Red.) habe gemeint, Leila hätte den Koran gründlich lesen sollen. Dann wäre es nicht so weit gekommen. Schließlich habe der Prophet gesagt, dass „das Paradies zu Füßen der Mütter liege“.
Man könne niemals ins Paradies kommen, wenn man die Mutter weinend zurücklasse.“
(S. 142)

Herzog wusste eines mit Sicherheit: Sollte es in Österreich je einen von Islamisten verübten Terroranschlag geben, dann würde dieses Land von einer Welle der Gewalt überrollt werden. Dann würde eine ähnliche Pogromstimmung herrschen wie zu den unseligen Zeiten des  Nationalsozialismus. Nur wären dann nicht jüdische Synagogen, sondern Moscheen Ziel der Volkswut. Und danach wäre Österreich ein anderes Land. Bei diesem Gedanken zerrte er an seiner Krawatte, als wäre sie ihm plötzlich zu eng. (S. 65)

(kiku) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?