Kiku
10.11.2016

Von 13 auf 75 Jahre in wenigen Minuten

1. internationaler ScienceCenter und Museumstag in 55 Ländern. Reportage aus dem Naturhistorischen Museum Wien, wo es in "17 Zielen um die Welt" ging.

Von 13 auf 75 Jahre – in wenigen Minuten. Das probierte beispielsweise Simon am Donnerstag Vormittag im NaturHistorischen Museum Wien aus. Dazu schlüpfte er in einen Spezialanzug mit Gewichten, ließ sich alle möglichen Manschetten um Bein- und Armgelenke schnüren, einen Helm aufsetzen, dessen Visier das Gesichtsfeld einschränkt und trübt. Die Ihren wurden durch Kopf„hörer“ verschlossen, so dass er auch schlechter hörte. „Am schwierigsten war gar nicht das Gehen, sondern das Zuknöpfen der Jacke“, vertraut er dem Kinder-KURIER an. Er hatte nämlich von den Mitarbeiterinnen des Technischen Museums Spezialhandschuhe verpasst bekommen, die das Greifen erschweren. Idee hinter dem „Ageman“-Anzug, sich in die Lage eines alten Menschen zu versetzen.

In 17 Zielen um die Welt

Diese Station war eine von dreien zum Bereich Gesundheit und Wohlergehen. Und das wiederum war „nur“ eines des Parcours „In 17 Zielen um die Welt“. Das ScienceCenter Netzwerk hatte sich diese Aktion für den ersten internationalen Tag von Einrichtungen zur Wissenschaftsvermittlung und Museen ausgedacht. In Zusammenarbeit mit der UNESCO (der Bildungsorganisation der Vereinten Nationen) haben am Donnerstag (10. November) rund 300 unterschiedliche Events in 55 verschiedenen Ländern der Erde stattgefunden. Um die Mittagszeit gab es eine Live-Konferenzschaltung zur UNESCO-Zentrale in Paris. In Wien haben etliche Partnereinrichtungen des mittlerweile 160 Organisationen umfassenden ScienceCenterNetzewerks Stationen erfunden und betreut, etwas das Technische Museum das oben geschilderte schnelle „Altern“.

Nachhaltigkeit

Die 17 Ziele sollen für mehr Nachhaltigkeit sorgen. Die UNO-Staaten haben sich darauf geeinigt, um das Überleben des Planeten Erde zu ermöglichen. Der Bogen der Ziele spannt sich vom sorgsamen Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen bis zur Bekämpfung von Hunger und Armut, für Bildung – ohne Diskriminierung verschiedener Gruppen von Mädchen bis zu Minderheiten -, bis zu Frieden und GloKal (global denken, lokal handeln).

Wie viel Wasser...

Was hier so allgemein wirkt, wurde in vielen der Stationen konkret und anschaulich, mitunter auch spielerisch aufgelöst. So lud die KinderBOKU die Besucher_innen dazu ein, sich zu überlegen, wie viel Wasser für die Herstellung eines T-Shirts, einer Pizza oder anderen Dingen notwendig sind. Dazu galt es, Fäden von den bildlich dargestellten Gegenständen zu Wassermengen zu ziehen. Bei einer anderen Station konnte entdeckt werden, wie wenig vom Kaufpreis einer Jeans bei der Näherin in Südostasien landet. Peter und Manuel pumpten eine PET-Flasche, in der wenig Wasser war, mit Luft voll. Sie und ihre Kolleg_innen versuchten dann herauszufinden, weshalb sich Wasserdunst bildet, wenn das Ventil der Pumpe entfernt wurde. Und zu raten, wie schwer eine „Cumulus“-Wolke (eine schöne große Wolke, in der wir oft die verschiedensten Tiere sehen) ist. „So schwer wie 50 Elefanten“, löste Stationsbetreuer Thomas das Rätsel auf. „Und wieso können Elefanten dann nicht fliegen?“ war eine nicht logisch von der Hand zu weisende Frage Jugendlicher. „Weil das Gewicht des Wassers in der Wolke nur in fein verteilt vorkommt“, so die Antwort.

Unsere Wege und wie wir sie gehen/fahren...

Die Betreuer_innen der Station „Keep moving“ vom NaturErlebnisPark Graz baten ihre Besucher_innen, aufzuzeichnen, was sie so in der Woche machen und welche Wege sie – und wie – dafür zurücklegen. Und erzählten, dass sie fürs Obere Mürztal Kinder und Jugendliche in die Erforschung dieser Fragen einbeziehen - aber nicht nur zur Sammlung von Daten, sondern in allen Phasen der Forschung. Mit teils verblüffenden und erschreckenden Erkenntnissen. So könne die MusikMittelSchule Veitschgraben nachmittags weder Chor- noch Instrumentalunterricht anbieten, weil es dann keine Busverbindungen gibt.

Hier gab es auch ein Spiel, um draufzukommen, wie eine Landschaft gestaltet werden muss/soll, damit Menschen und Tiere gut leben können. Über dieses Spiel berichtete Paul Sadr (15) auf Englisch dann via Handy in der Live-Schaltung zur Pariser UNESCO-Zentrale.

Viele der Stationen findest du in der Foto-Galerie in Bild – und Wort kurz beschrieben.

www.science-center-net.at/

... von vielen der Stationen des SciencCenterNetzwerks

... 1. Internationalen Tag der Science Center und Museen

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Nachhaltigkeit_Science-center

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