Die schönsten Kreuzwege in Österreich

Am Karfreitag gedenken Christen weltweit der Hinrichtung Jesu. Der KURIER hat zehn malerische Plätze zur Andacht gesammelt.

Karfreitag, Tag der Besinnung: Wer heute in den Genuss eines arbeitsfreien Tages kommt, findet vielleicht auf einem Kreuzweg seines meditative Erfüllung. Im Folgenden zehn schöne Plätze zur Andacht (auch für Nicht-Christen geeignet). 1. Station, Zwettl im Waldviertel (NÖ): Der Kreuzweg führt über eine Brücke hinauf zur Propsteikirche und endet von einer markanten Sandsteingruppe, die die Kreuzung Jesu Christi zeigt und aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt. Anstelle der alten Holzbildnisse wurden in den 1970er Jahren Mosaikkunstwerke des Malers Carl Hermann aus Gmünd im Waldviertel aufgestellt. Auch die Sandsteingruppe wurde mittlerweile restauriert. Ein Blick auf die barocke Basilika "Maria auf der Heide" und den Kreuzweg in Frauenkirchen am Neusiedler See. Der künstlich angelegte Kalvarienberg entstand im Jahr 1685, zwei Jahre nach der Zerstörung der Ortschaft durch die Türken. Wenn man schon im Seewinkel Station macht, ist auch der Kreuzweg in Neusiedl am See einen Besuch wert. Seit dem 18. Jahrhundert gehen Gläubige in Zell am See am Karfreitag den Kreuzweg auf den Kalvarienberg. 1756 errichteten einige Einheimische fünf gemalte Bilder des Leidens Christi. Über den Berg hinauf wurden in weiterer Folge acht gemauerte Leidensstationen errichtet, die 1923 mit neuen Holzbildwerken ausgestattet wurden. In der Stadt Salzburg ist der Kapuzinerberg am Karfreitag ein beliebtes Ziel zur Andacht. Weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt ist der Künstlerkreuzweg in Stein am Jauntal. 14 namhafte Künstlerinnen haben die Stationen in den 1990er Jahren neu gestaltet.
  In der Bundeshauptstadt Wien bietet sich ein kleiner Ausflug nach Weinhaus im 18. Bezirk Währing an. Hier gibt es neben einem Kreuzweg auch einen Rosenkranzweg, den Rochus Haas Ende des 19. Jahrhunderts gestaltet hat. Eine der bekanntesten und ältesten Kreuzwege der Steiermark steht in Graz. Am Kalvarienberg befindet sich eine beeindruckende Nachbildung des Kreuzigungshügels Golgota, seine Geschichte reicht zurück bis in das 16. Jahrhundert. Der Kreuzweg in der Pfarrkirche Altenberg bei Linz besteht aus Holzschnitte auf Acrylglas von Künstler Herbert Friedl. Das Holz für die Drucke stammt von Baracken aus dem KZ Mauthausen. Vorbei an elf Stationskapellen zieht sich der Kreuzweg hinauf auf den Kalvarienberg von Flaurling. Der liegt schön wie kaum ein anderer in Tirol.
Wo kriegen Sie die besten Osterpinzen her, fragen sich in den kommenden Tage tausende Osterhasen. Probieren Sie es doch an folgenden Adressen: KURKONDITOREI OBERLAA Langjährige Osterpinzen-Verkostungen ergaben: Keine Pinze ist saftiger, flaumiger und feiner als die aus Oberlaa. Neun Filialen!Wien 1, Neuer Markt 16, ☎ 01/513 29 36, Mo-So 8-20, www.oberlaa-wien.at MARTIN AUER Der Multi-Bäcker aus Graz – mit zwei Filialen auch in Wien – ist naturgemäß ein Pinzen-Favorit: saftig, kräftig, buttrig, gelb, sehr köstlich. Wien 1, Plankeng. 1, ☎ 01/512 58 52,
Mo-Fr 8.30-18, Sa 9-16.30, www.auerbrot.at AIDA. Wenn es um Germteig mit Vanille geht, hat die Wiener Traditions-Konditorei gewohnt gute Karten. Die Aida-Pinze ist gutes Mittelfeld.
Wien 1, Wollzeile 28, ☎ 01/890 89 88-205, Mo-Fr 7-19, Sa 8-19, So 10-17, www.aida.at GRAGGER & CIE. Oberösterreich ist zwar nicht klassische Pinzen-Region, Gragger und Team können's aber trotzdem: Brioche-artig, perfekt zum Beinschinken. Wien 1, Spiegelgasse 23, ☎ 01/513 05 55, Mo-Fr 8-19, Sa 8-18, www.gragger-cie.at
Im Bild: Keine Pinze, sondern das berühmte Gragger-Brot. FRUTH. Der Meister-Patissier mit seinen zwei bezaubernden Süß-Boutiquen versteht sich auch auf Traditionsgebäck: Bissfest, flaumig und saftig. Wien 5, Wiedner Hauptstr. 114, ☎ 0676/952 28 80, Di-Fr 11-19, Sa 9-15, www.fruth.at
Die Bestattung Wien bietet als spezielles Service „Erinnerungskristalle“ an. Die Gedenkkristalle enthalten einen Teil der Asche der Verstorbenen bzw. des Verstorbenen. Das Modell „Goldenes Herz“ gilt als Symbol für Güte und Barmherzigkeit. Der Gedenkkristall „Umarmung“ steht  als Symbol für Kraft. Designer einer böhmischen Glasmanufaktur formen in einem eigens patentierten Verfahren die „Spuren des Lebens“. Die herkömmlichen Erinnerungsdiamanten bestehen aus der Asche Verstorbener. Sie entstehen in einem mehrmonatigen Prozess, bei dem die Asche des Verstorbenen unter hohem Druck und bei hoher Temperatur in einen Diamanten umgewandelt wird. Ein einzigartiges Erinnerungsmerkmal eines Menschen ist sein Fingerabdruck. Die Bestattung Wien bietet nun neue Amulett-Modelle mit Fingerprints an, hier das Modell "Engel". Mit dem Amuelett besteht die Möglichkeit, den geliebten Menschen immer bei sich zu tragen.  Das Amulett ist außen glatt und ganz schlicht. Hier das Modell "Kreuz". Hergestellt werden kann der Fingerabdruck in Silber und Gold, auch eine Gravur ist möglich. Hier das Modell "Herz". Auch bei den klassischen Urnen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Bestattung Wien bietet etwa eine Urne zum Selberbemalen an, die sich "In Memory" nennt. Angehörige können so die Urne nach ihren eigenen Wünschen verzieren. Auch für Sportler gibt es Specials wie etwa die Urne für den Fußballer. Den Rapid-Sarg gibt es aus rechtlichen Gründen hingegen nicht mehr.
(KURIER / jt) Erstellt am
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