Demenzpatienten können mit Fortschreiten der Erkrankung irgendwann nicht mehr für sich sorgen.

© Getty Images/iStockphoto/FredFroese/iStockphoto

Leben
02/03/2019

Frau berührt mit beruhigenden Notizen an demenzkranke Mutter

Ein britischer Arzt teilte die Botschaft auf Twitter. Viele Nutzer teilten ihre Erfahrungen mit demenzkranken Angehörigen.

von Elisabeth Mittendorfer

50 Millionen Menschen leiden derzeit weltweit an Demenz. Über die Ursachen ist wenig bekannt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird sich die Zahl der Demenzkranken weltweit bis zum Jahr 20150 auf 152 Millionen verdreifachen. In Österreich soll sich diese Zahl bis dahin auf 270.000 verdoppeln – zwei Drittel davon Alzheimerfälle (Alzheimer ist eine Form der Demenz).

Demenz ist ein Überbegriff für Krankheiten, bei denen mentale Fähigkeiten verloren gehen. Symptome sind Gedächtnisschwächen, Lese-, Schreib-, Sprechstörungen sowie Schwierigkeiten beim Verfolgen eines Gesprächs und beim logischen Denken, Rechnen und Planen. Für viele Angehörige bedeutet das, im Alltag plötzlich mit vielen neuen Problemen konfrontiert zu sein.

Einfallsreich

Der britische Arzt Philip Grimmer hat nun auf seinem Twitter-Account ein Bild geteilt, auf dem ein Whiteboard zu sehen ist, auf dem die Tochter ihrer demenzkranken Mutter einige Nachrichten hinterlassen hat. Dazu schreibt er: "Worte der Unterstützung, die eine Tochter ihrer alternden und demenzkranken Mutter hinterlassen hat. Ein einfaches Whiteboard, das in ihrem Blickfeld im Wohnzimmer steht. Dadurch sind die konstanten ängstlichen Anrufe weniger geworden."

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Auf der Tafel ist zu lesen:

"Deine Mahlzeiten sind schon bezahlt.

Dir geht es gut.

Deiner Familie geht es gut.

Du ziehst nicht um.

Trink weiter, das hilft deinem Gedächtnis.

Du schuldest niemandem Geld.

Niemand ist sauer auf dich."

Grimmers Tweet löste auf der Plattform unzählige Reaktionen aus. Einige User berichteten, ebenfalls in der eigenen Familie mit Demenz konfrontiert zu sein und permanent nach Lösungsansätzen für den Umgang mit der Krankheit zu suchen. Eine andere Userin schrieb:

"Ich habe heute eine Krankenpflegerin getroffen, die sich diese Woche um einen Patienten gekümmert hat, der die ganze Nacht wach gewesen war, weil er seine Bushaltestelle gesucht hat, aus Angst, dass er den Bus verpassen könnte. Sie hat ihm ein Schild für eine Bushaltestelle gemacht, an seinen Tropf gehängt und er schlief ein. So einfach und doch so genial!"

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