© Screenshot/The Global Goals

Wannabe
07/06/2016

Ein Spice Girls Remake für Frauenrechte

Was Frauen wirklich, wirklich wollen? Ein feministisches Video-Projekt mit popkulturellem Hintergrund gibt Aufschluss.

von Marlene Patsalidis

Fetzig wie das Original kommt es daher, das feministische Remake des Spice-Girl-Klassikers "Wannabe". Mit der Neuinterpretation des Welthits setzt sich eine Gruppe internationaler Künstlerinnen für die Rechte von Frauen auf der ganzen Welt ein. Lautstark und quasi unüberhörbar.

Girlpower, die bewegt

Weltweite Gleichberechtigung, das ist es, wofür die Macher des Remakes eintreten. Initiiert wurde das Projekt von der UN-Organisation The Global Goals, die sich für nachhaltige Entwicklungsziele, wie die Reduktion von Armut, globale Verteilungsgerechtigkeit und Klimaschutz einsetzt.

Victoria Beckham gefällt's

Die Resonanz auf das Video spricht für sich: Bisher wurde das Originalposting der Organisation 15.000 Mal gelikt und über 21.000 Mal geteilt. Kurz: Das Video wurde binnen weniger Tage zum viralen Hit auf Facebook, Twitter und Co. Sogar Victoria Beckham, ihres Zeichens Gründungsmitglied der Band Spice Girls, zeigt sich begeistert von der Aktion. "20 Jahre später wird Girl Power dazu genutzt eine neue Generation zu ermutigen", schrieb die britische Prominente auf Facebook, teilte das Video und fügte in einem weiteren Posting ihren größten Wunsch für Frauen hinzu: "Keine Frauen mehr, die an HIV sterben".

Auch Mel C und Emma Bunton verbreiteten das Video bereits auf Twitter und Facebook.

#‎WhatIReallyReallyWant‬

Als der Song "Wannabe" im Novemer 1996 veröffentlicht wurde, stürmte er die Charts. Über die Jahre ist Dance-Pop-Klassiker mit Rap- und Hip-Hop-Elementen zum Sinnbild weiblicher Kraft und Stärke geworden. Durch das feministische Makeover ist das Lied zusammen mit dem Hashtag #‎WhatIReallyReallyWant‬ ("Was ich wirklich, wirklich will") nun zur Hymne für Frauenrechte avanciert. "Das sind die universalen Forderungen, die alle Mädchen, überall auf der Welt, wirklich, wirklich wollen", sagt die Regisseurin des Videos, MJ Delaney, in Anspielung auf den Liedtext. Die jungen Aktivistinnen, die an der Umsetzung des Remakes mitwirkten, stammen aus Indien, Nigeria, Südafrika, Großbritannien, USA und Kanada und bekommen von Bollywood-Darstellerin Jacqueline Fernandez und dem Londoner R&B-Trio M.O. Unterstützung.

Femen und Pussy Riot:

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