Zu Besuch im Herz der Wiener Moderne

Zu Besuch im Herz der Wiener Moderne
Die Werkschau der Künstlerin, die auch Mäzenin und Netzwerkerin war, vermittelt das Ineinander von Kunst und Leben im Wien des frühen 20. Jahrhunderts

In den Erzählungen und Ausstellungen über die Wiener Moderne bleiben Künstler und Auftraggeber, Modelle, Musen und Mäzeninnen meist klar voneinander getrennt. Tatsächlich aber griffen in der überschaubaren Szene, die um 1900 die Kultur der Hauptstadt neu definierte, Leben, persönliche Beziehungen und Kunst ständig ineinander - und die Impulsgeber wollten es auch genau so.

Einer Ausstellung im Unteren Belvedere gelingt es nun, diese Gemengelage zu vermitteln. Broncia Koller-Pinell (1863–1934) entpuppt sich dabei als ideale Integrationsfigur, verkörperte sie doch alle der genannten Rollen mustergültig.

Kommentare