Kultur
21.06.2017

Wenn nichts mehr hilft, hilft vielleicht der Astrologe

Auf ATV startet am Mittwoch der Zweiteiler "Meine letzte Chance".

Der österreichische Privatsender ATV ist ja bekannt dafür, auch dann die Kamera draufzuhalten, wenn sich Menschen in einer eher schwierigen Phase ihres Lebens befinden. Man könnte auch sagen: Dort, wo sich seelische Abgründe auftun, ist das ATV-Team stets zur Stelle: Egal, ob auf der Alm beim einsamen Bauern, der Arabella Kiesbauer sein Herz ausschüttet, im Gemeindebau bei schwangeren Teenagern oder beim "Geschäft mit der Liebe". Dieser pikante Mix aus Voyeurismus, Fremdscham und Unterhaltung prägt das Senderprofil seit Jahren. In die gleiche Kerbe schlägt der Zweiteiler "Meine letzte Chance", dessen erster Teil heute, Mittwoch, um 21.50 Uhr auf ATV zu sehen ist. Porträtiert werden darin zwei Menschen, die alles versucht haben, um ihren Leidensdruck zu mindern: Von der Schulmedizin austherapiert, suchen sie nun bei sogenannten "Alternativmedizinern" Heilung und hoffen auf ein Wunder. Und so begeben sich Sandor, der seit einem Raubüberfall auf seine Tankstelle von epileptischen Krampfanfällen geplagt wird, und Irene, die an Depressionen leidet, in die Hände von unterschiedlichen "Heilsbringern". Die Palette reicht dabei von einer Iris-Diagnostikerin über einen Astrologen bis hin zu einem Medium. Es gilt, der Ursache für die Krankheit auf den Grund zu gehen. Es wird geweint, gehofft und geweint. Spüren Sie es, das Tor zur Seele ist ganz weit offen ... Ommm!