Ursula Strauss: „Frauen tappen oft in die Vergleichsfalle“

Ursula Strauss: „Frauen tappen oft in die Vergleichsfalle“
Die Schauspielerin, im Vorjahr mit einer ROMY geehrt, steht für Robert Dornhelms „Maria Theresia“ vor der Kamera. Ein Gespräch über die Monarchin, Geschlechterrollen und Äußerlichkeiten.

von Gabriele Flossmann

„Einmal haben die Habsburger einen Mann, und dieser ist eine Frau“, sagte einst der preußische König Friedrich II. über die junge Maria Theresia, die mit 23 Jahren den Thron bestieg. Offiziell war es zwar ihr Mann Franz Stephan, der die Kaiserkrone des Habsburgerreiches tragen durfte, aber es war Maria Theresia, die tatsächlich regierte. Sie war es auch, die im 18. Jahrhundert mit dem Österreichischen Erbfolgekrieg zur (ge-)wichtigsten Herrscherin ihrer Zeit und gleichzeitig durch ihre gezielte Heiratspolitik zur „Schwiegermutter Europas“ wurde.

Derzeit ist Maria Theresia in Tschechien tätig – als Filmstar. Zumindest sieht es bei den Dreharbeiten zum fünften und letzten Film des TV-Mehrteilers von Robert Dornhelm so aus, als würde die österreichische Monarchin im Sinne des Wortes „leibhaftig“ vor der Kamera agieren. Nachdem Marie-Luise Stockinger in den ersten beiden Teilen die jugendliche Maria Theresia porträtierte und daraufhin Stefanie Reinsperger in die Rolle schlüpfte, führt nun Publikumsliebling Ursula Strauss das filmische Leben der mächtigen Habsburgerin zu neuen Höhepunkten.

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