© Oper Graz /Werner Knetitsch

Kultur
11/01/2021

Unfall während der Premiere: Tenor sang trotz gerissener Achillessehne weiter

„Clivia“ – Nico Dostals bekannteste Operette – an der Oper Graz (Von Markus Spiegel).

Pech für das neue Ensemblemitglied an der Grazer Oper Matthias Koziorowski: Im ersten Akt riss seine Achillessehne, aber er spielte trotzdem weitet. An der Seite stehend.

Regieassistent Florian Kutej sprang ein, doubelte seine Bewegungen, sogar seine Mimik. Ein Bravo für die pantomimische Leistung, die komödiantischen Charme hatte.

„Clivia“, 1933 in Berlin uraufgeführt, ist die bekannteste Operette von Nico Dostal. In einer südamerikanischen „Bananenrepublik“, dreht die Kinodiva Olivia Gray (Sieglinde Feldhofer) ihren neuen Film und gerät in politische Unruhen und Ränkespiele. Sie findet in Gaucho Juan Domino (Matthias Koziorowski) den Mann ihres Herzens ...

Zwei Songs bleiben haften: „Ich bin verliebt“ und „Sie sind mir so sympathisch“. Regisseur Frank Hilbrich nimmt den Stoff zu ernst. Es mangelt ihm hier an Humor und Fantasie.

Wie es gehen könnte, zeigte Barrie Kosky mit den Geschwistern Pfister 2014 in Berlin. Die Grazer Philharmoniker unter Marius Burkert sind die Stars der Grazer „Clivia“. Akkurater, schöner und geschmeidiger kann nicht musiziert werden.

 

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