Preise für "Fruitvale" und "Blood Brother"

2013 Sundance Film Festival - Awards Ceremony
Foto: AP/Danny Moloshok "Fruitvale"-Regisseur Ryan Coogler bei der Preisverleihung.

Das Drama "Fruitvale" und der Dokumentarfilm "Blood Brother" wurden beim Sundance-Festival ausgezeichnet.

Das Drama "Fruitvale" und der Dokumentarfilm "Blood Brother" haben beim Sundance-Festival in den USA Zuschauer und Fachleute gleichermaßen überzeugt. Beide Filme wurden am Samstag mit dem Jury- und mit dem Publikumspreis für US-Produktionen ausgezeichnet. Das österreichische Independent-Drama "Soldate Jeannette" von Daniel Hoesl wurde medial gut aufgenommen, ging bei den Preisen aber leer aus.

"Fruitvale", das Erstlingswerk des 26-jährigen Ryan Coogler, beruht auf der wahren Geschichte eines jungen Manns, der im Alter von 22 Jahren an einer Haltestelle in Oakland erschossen wurde. "Bei dem Projekt ging es um Humanität, um Menschen und wie wir miteinander umgehen; wie wir die Leute behandeln, die wir am meisten lieben, und wie wir die Leute behandeln, die wir nicht kennen", erklärte Coogler.

Die Dokumentation "Blood Brother" von Steve Hoover erzählt von einem jungen US-Amerikaner, der nach Indien ging, um mit HIV-infizierten Waisen zu arbeiten. Als besten internationalen Dokumentarfilm zeichnete die Jury "A River Changes Course" aus Kambodscha aus, in der Kategorie Spielfilm gewann "Jiseul" aus Südkorea.

Das von Oscar-Preisträger Robert Redford ins Leben gerufene Sundance Film Festival im US-Staat Utah gilt als wichtiges Forum für Independent-Filme.

Zahlreiche Stars tummeln sich derzeit in dem kleinen Städtchen, um die Low-Budget-Filme, die dort gezeigt werden, zu bewerben.
Bild: Naomi Watts Allen voran sorgte „Harry Potter“-Star Daniel Radcliffe in seiner Rolle als schwuler Poet Allen Ginsberg in „Kill your Darlings“ für Gesprächsstoff: Der Schauspieler ist erstmals in einer Sex-Szene mit einem Mann zu sehen. Auch Paris Hilton reiste an, obwohl sie in keinem Film zu sehen ist: Das It-Girl versuchte Kontakte für seine neue CD zu knüpfen. Gesichtet wurden weiters der immer noch sehr dünne Matthew McConaughey, ... Darryl Hanah, ... Regisseurin Christina Voros und James Franco, die die Doku "kink" vorstellten, ... Jessica Biel, ... Kyle MacLachlan, ... Julianne Moore, die für den Film "Don Jon's Addiction" nach Utah kam, ... oder Hollywood-Liebling Joseph Gordon-Levitt, der in dem Film "Don Jon's Addiction" Regie führt, das Drehbuch geschrieben hat und auch als Schauspieler fungiert. Robert Redford, der Gründer und Präsident des Filmfestivals, kann sich über Hollywoods A-Klasse freuen.
(APA / moe) Erstellt am
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