"The Makemakes" vertreten Österreich beim ESC am 23. Mai.

© APA/ORF/THOMAS RAMSTORFER

Eurovision Song Contest
03/13/2015

Live-Ticker-Nachlese: The Makemakes vertreten Österreich beim Song Contest

Die Band aus Salzburg wird zur Titelverteidigung in die Wiener Stadthalle geschickt.

von Karl Oberascher, Mathias Morscher

Nach dem zähen Auswahlverfahren entschied sich beim ORF-Vorentscheid Freitagabend, wer Österreich beim Eurovision Song Contest am 23. Mai ver- und zur Titelverteidigung in der Wiener Stadthalle antreten wird. Es ging also um die Wurst – oder zumindest um ihren Nachfolger.

In einem langwierigen Votingprozess setzten sich schließlich The Makemakes durch. Ihre Ballade "I Am Yours" überzeugte sowohl die internationale Jury, als auch das österreichische Publikum. Gemeinsam mit der Rockformation aus Salzburg war die Indiegruppe Dawa in die Stichwahl gekommen.

Als Gastgeberland ist Österreich diesesmal fix im Finale vertreten und muss nicht durch das Auswahlprozedere.

Der KURIER begleitete Sie ab 20.00 Uhr durch die Liveshow – mit Hintergrundinformationen, Tweets und Kommentaren vom Show-Studio am Küniglberg. Weiter unten finden Sie den Live-Ticker zur Nachlese.

Alle Informationen zu den bereits fixierten Kandidaten aller ESC-Länder finden Sie in unserem Song-Contest-Special.

Live-Ticker-Nachlese: The Makemakes vertreten Österreich beim Song Contest

Und damit verabschieden wir uns fürs Erste von den KURIER-Lesern. Wir freuen uns mit den Makemakes über ihren Sieg beim heutigen ORF-Vorentscheid und über die kommenden Interviews im waschechten Salzburgerisch mit unseren bundesdeutschen Kollegen.

Die KURIER-Kulturredaktion wird Sie auch durch die kommenden ESC-Veranstaltungen mittels Live-Ticker begleiten. Ein erstes Interview mit den Gewinnern lesen Sie im Sonntags-KURIER.

Ein letzter Hinweis noch in eigener Sache: Alles Infos zu den ESC-Kandidaten finden Sie in unserem Special zum Eurovision Song Contest.

Und zum Abschluss noch einmal das Gewinnerlied: The Makemakes - "I Am Yours"

Sie haben's gemacht gemacht:

The MAKEMAKES

Das erste Statement: "Saugeil."

Es wird spannend:

WER SINGT FÜR ÖSTERREICH?

Conchita Wurst performt gerade ihren neuen Song. Und jetzt raten Sie mal, wie der heißt. Richtig: "We Are Unstoppable".

Übrigens: So rein performance-technisch sind das schon Welten, die Wurst und ihre potenziellen Nachfolger (ob Dawa oder The Makemakes) da noch trennen.

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Die Österreicher bestätigen über große Teile das Voting der internationalen Jury: DAWA überholt Zoe. The Makemakes sind in beiden Wertungen vorne! Damit sind DAWA und The Makemakes in der Stichwahl!

Zur Erkärung: Bei Punktegleichheit zählt die Publikumswertung mehr. Damit ist Zoe knapp gescheitert. Wer beim ESC-Finale am 23. Mai antritt, entscheidet sich somit nur zwischen The Makemakes und Dawa.

Und das sagt die Twitteria dazu:

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Die arme Celina Ann wird übrigens auch ziemlich abgewatscht. Schade. The Makemakes und Zoe sind im internationalen Voting eindeutig vorne. Mal schauen, wie das die Österreicher sehen werden.

Incroyable!

12 Punkte aus England für die Folkshilfe.

Schon komisch. Kaum werden Moderatoren in schlechtem Englisch zugeschaltet, macht sich ESC-Stimmung breit. Und ja, wir wissen, dass auch Autralien zugeschaltet wird.

Zum Zwischenstand: The Makemakes führen vor Zoe und Dawa. Folkshilfe ist weit abgeschlagen letzter.

Schön übrigens, dass auch Australia für Austria stimmen darf. Die ersten Punkte kommen aber aus Lettland: 12 Punkte für Zoe.

Und zum Dazwischenstreuen:

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Also mit diesem Voting-Modus wäre Alf Poier wohl nie zum Song Contest gefahren: Die SMS und Anrufe der Österreicher zählen nur zu 50 Prozent. Wer es in die letzten zwei schafft, das bestimmt zur Hälfte auch eine internationale Jury... Fairerweise soll noch erwähnt sein, dass die Expertenwahl uns vergangenes Jahr den ESC-Sieg beschert hat... und trotzdem!

Hier noch einmal alle Kandidaten im Schnelldurchlauf, danke ORF-Team.

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Und während wir warten, the one and only: Udo!

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So schaut's übrigens im Presseraum am Küniglberg aus. Ziemlich voll. Kollegin Anna Gasteiger ist vor Ort und wird uns mit dem ersten Statement des Gewinners (und der Verlierer) versorgen.

:

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Anna Gasteiger
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Andi "Jetzt hat die uns den Schas g'wonnen" Knoll blickt auf die Konkurrenz im Ausland. Sein Kommentar zu Frankreich "Platz 23 könnte sich ausgehen". Sein Favorit: Italien, und natürlich Finnland.

So, das wars fürs Erste. Jetzt gibt es zwei Votingrunden - neben den Zuschauern ist jetzt auch die Meinung unserer ESC-Nachbarn gefragt. Zwischen den Top 2 können sich die Österreicher dann noch einmal in einer eigenen Voting-Runde entscheiden.

Hier noch einmal die Kandidaten im Überblick:

090105909 01 - Die Folkshilfe

090105909 02 - Zoe

090105909 03 - DAWA

090105909 04 - Celina Ann

090105909 05 - Johann Sebastian Bass

090105909 06 - The Makemakes

(ein Anruf kostet wie beim Dschungelcamp 50 Cent. So ein Song Contest will ja auch finanziert sein)

"Ihr seid auf jeden Fall auch eine der Bands, die sich von Sendung zu Sendung gesteigert haben. Habt ihr gut gemacht", sagt Nazar. Und der eine von BossHoss fühlt sich gar an Udo Jürgens erinnert (weil der ja auch mit Klavier usw. - jedenfalls war's das endgültig mit dem Rockband-Ding).

Und tatsächlich: Der Stimmungsaufheller schlechthin ist die langsame Ballade "I am yours" wirklich nicht (was jetzt nicht heißen soll, dass wir das schlecht finden. Aber "The Makemakes" sind halt ungefähr so sehr eine Rockband wie Nickelback anspruchsvolle Musik machen. Aber man kann's ja zumindest behaupten. Daran ändern auch die langen Haare nichts).

Den Abschluss von Runde ein machen "The Makemakes" aus Salzburg. Auch die drei jungen Herren sind wirklich sympathisch. Auch wenn sie so Sätze sagen wie "Wir haben die letzten drei Wochen genug Ruhe in uns aufgestaut, die wir jetzt auf die Bühne projizieren wollen". Aaaaaha. Das klingt ja eher semispannend.

Hier der Nachtrag: Mit diesem Lied wollen JSB in der Wiener Stadthalle reüssieren:

pksBHSKTiSY

Kurze Zwischenfrage: Wo haben die diesen arg großen Pudel her? Aber egal, zum Lied. "Absolutio" überzeugt wieder mit Vocoder-Action, die diesmal ziemlich funkig daherkommt. Dazu noch der barocke Chor, der eingängige Refrain... Um es kurz zu machen: Wir persönlich halten JSB die Daumen.

Auch von BossHoss gibt's "Douze Points" - "Twelve Points"

Die Favoriten der KURIER-Leser sind als nächstes an der Reihe: JSB - Johann Sebastian Bass. In ihrem Song wollen sie die Frage beantworten, "was ein Mensch von damals (wir erinnern uns: die Herren kommen aus dem 18. Jahrhundert) zu einem Menschen von heute wohl sagen würde"... es geht um Toleranz usw. Eh klar.

Die ESC-Fangemeinde interessiert sich für Oberflächlicheres:

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Also nach diesem Einspieler möchten wir hier festhalten: unabhängig vom Lied (das ist eh auch super), sind wir ab sofort große Fans von Celina Ann. Wer im Öffentlich-Rechtlichen zur besten Sendezeit innerhalb von 2 Minuten "Schmuckdose" und "Einlauf" sagt ohne gröber rot anzulaufen, hat unsere Sympathien. Und das ist ihr Song: "Utopia"

(leicht fieser) Twitter-Nachtrag zu DAWA Und was hast du so beim Song Contest gemacht?

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Kurzer Exkurs zu Mirjam Weichselbraun, immerhin stehen heute nicht nur die Kandidaten sondern auch die Allesmoderatorin vom öffentlichen Dienst auf dem Prüfstand. Am 23. Mai wird sie ja auch den Song Contest (gemeinsam mit Alice Tumler und Arabella Kiesbauer) moderieren. Bisher muss man sagen: top. Die einzige Schwachstelle der Weichselbraun ist und bleibt der Opernball.

Off Topic: Auf RTL tanzt gerade Detlef D. Soost. Vor 10 Jahren wäre das manchen vielleicht ein Griff zur Fernbedienung wert gewesen. Wir bleiben im ORF: "Der Song ist ein gottverdammter Hit", meint Sascha von BossHoss. Der Mann muss es wissen.

Und so klingt das neue Lied, bei dem sich DAWA "nur ein bisschen verbogen" haben:

Bei aller Liebe: Ein gewisser Kelly-Family-Charme ist einfach nicht von der Hand zu weisen...

Es geht Schlag auf Schlag. Als dritter Act des Abends werden DAWA performen. Sympathische Truppe. Aber:

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Die Beurteilung der Jury: Dieser Sascha von BossHoss ist doch stark underwhelmed. Aber immerhin: "Superlieb" und so. Und Nazar - übrigens heute in volksnahen SPÖ-Funktionärs-Outfit mit roter Krawatte - meint auch: "Alles lieb, fesch und nett". Wir erinnern uns an den Einspieler von Zoe von vorhin: "Aber ich kann doch auch singen."

Zum Vergleich - Quel Filou in feinstem Französisch:

Oh nein! Die kleine, kecke, liebe, französische Zoe singt ihren Filou nicht mehr auf Französisch... Ganz ehrlich: Sooo spannend ist die Geschichte jetzt auch wieder nicht, dass die jeder verstehen müsste...

Während Zoes Opa über seine (zugegeben: wirklich sympathische) Enkelin spricht, hier mal eine ganz andere Wertung:

"I mog die Quetschn", sagt die eine Hälfte von BossHoss. Und insgesamt? "Ich glaube, ihr könnt in Österreich wirklich große Stars werden." Und was hält Anastacia davon?

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Hmpf.

"Thank you, Gracias" - die Folkshilfe übt schon mal. "Merci beaucoup" hat noch gefehlt.

Und hier zum Nachhören: "Who you are" von der Folkshilfe -

zCZ-NlWcjHY

"Wir haben Nazar musikalisch in die Fresse gehauen" - solche Sätze entstehen eben zwangsläufig, wenn man einen Rapper in die Jury holt...

Aber im Ernst: Es stellt sich schon die Frage, wie "international der Sound" der Folkshilfe ist...

Nächster Punkt im Showprogramm. Das erste Interview des Abends - den Anfang machen Folkshilfe. Aber was machen eigentlich diese ganzen Chips und Solettis auf den Tischen der Kandidaten? Product Placement anno 1999? Was ist mit Bioresonanz?

Zum Prozedere des heutigen Abends (bis 22.35 Uhr geht's):

Die Wahl erfolgt heuer ganz im ESC-Stil, werden doch die Juryvertreter aus zehn Ländern live zugeschaltet und vergeben Punkte, bevor das Publikumsergebnis verkündet wird. Die besten Zwei im Feld gehen dann nochmals in eine Stichwahl, die ausschließlich vom Publikum entschieden wird. Somit haben letztlich die Zuschauer die Wahl, ob Österreich beim Finale am 23. Mai in der Wiener Stadthalle von Celina Ann, Dawa, Folkshilfe, Johann Sebastian Bass, The Makemakes oder Zoe vertreten wird. Und Vorjahressiegerin Conchita Wurst versüßt mit ihrem neuen Lied "Your are unstoppable" die Wartezeit.

Man tendiert ja dazu die Außenwirkung immer etwas zu unterschätzen, dabei schauen heute sogar ESC-Fans aus Kanada den ORF.

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Übringens: So haben sich J.S.B. - das B steht für Bass - auf den heutigen Abend vorbereitet. Von Nervosität dürfte jetzt kein Tröpferl mehr übrig sein.

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"Rise Like a Song Contest Sieger": Gleich zur Eröffnung singen alle Kandidaten eine Rockversion von jenem Lied, das ihnen dieses Jahr so viel Aufmerksamkeit beschert. Conchita Wurst lässt schön grüßen.

Wen die KURIER-Leser in die Stadthalle schicken würden, ist ziemlich eindeutig: 1712 Menschen haben bisher an unserer Abstimmung teilgenommen. Mit 28,7 % liegen hier Johann Sebastian Bass eindeutig voran, gefolgt von Zoe und Dawa. Hier können Sie noch bis zum Ende der Show abstimmen.

Die Iren haben dieses Kunstück - nämlich der Sieg beim ESC - immerin gleich drei Mal am Stück geschafft. 1993, 1994 und 1995. Aber das ist Schnee von gestern. Konzentrieren wir uns also auf die Kandidaten, die heute zur Wahl stehen. Wer ist ihr Favorit?

So, es geht los. Wir begrüßen alle Leser zum Finale der ORF-Show "Wer singt für Österreich?" Heute entscheidet sich also, ob wir es Irland nachmachen und als zweites Land zum Seriensieger werden... Aber mal ehrlich: Glauben Sie wirklich, dass wir Chancen haben, das Wunder von Kopenhagen zu wiederholen? Wir sagen: Ein Platz unter den Top 10 beim Song Contest Daham würde uns schon genügen. Mal schauen...

Bevor wir mit der Tickerei starten, hier noch einmal alle sechs zur Wahl stehenden Kandidaten im Überblick:

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