Song Contest: Parov Stelar und Cesár Sampson bei Final-Show
Cesár Sampson, Parov Stelar, Erika Vikman, Lordi, Il Volo u. a. werden beim Eurovision Song Contest im Mai auf der Bühne stehen. Das wurde am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Wiener Stadthalle verkündet. Mit den Vorbereitungen sei man "richtig perfekt im Zeitplan", erklärte die interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurnher, die ihr erstes ESC-Medienupdate in der neuen Funktion absolviert hat. Wegen eines anstehenden Termins musste sie dieses auch bereits nach wenigen Minuten wieder verlassen.
Verkaufswelle mit "mehreren tausend Tickets"
Der Rücktritt von Roland Weißmann hindere die Arbeit am ESC "überhaupt nicht", versicherte Executive Producer Michael Krön. Für Fans, die beim ersten Verkaufstermin keine Karten ergattern konnten, hatte er erfreuliche Nachrichten: Diese hätten bei der zweiten Verkaufswelle am 26. März um 15 Uhr noch einmal "gute Chancen". "Mehrere tausend Tickets" für alle Shows seien erhältlich - auch fürs Finale. Karten kaufen könne aber nur, wer sich bereits im Dezember online registriert hat.
Maskottchen und eigenes ESC-Kochbuch
Präsentiert wurde am Donnerstag auch das offizielle Maskottchen des ESC: Auri, ein plüschiges Wesen in verschiedenen Violett-Tönen mit Rüssel und goldenen Kopfhörern. Man habe versucht, eine "glänzende, fröhliche, angreifbare Figur" zu erschaffen, so Krön. Der Name steht für Gold, Auri soll etwa bei ESC-Veranstaltungen in Wien unterwegs sein. Das Maskottchen ist aber auch der Protagonist eines eigenen Kinderbuchs zum ESC: "Auri - Die Show seines Lebens". Ein Kochbuch mit Geschichten und Rezepten aus allen 35 Teilnehmerländern ist ebenfalls erhältlich.
Plüschiger ESC-Protagonist: das Maskottchen Auri.
Auf der Bühne der Wiener Stadthalle sollen sowohl Österreichs "Humor und Eigenheiten" Platz finden als auch das 70-Jahr-Jubiläum des Song Contests, wie Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz erklärte: "Wir machen ja nicht nur eine österreichische Show, sondern eine europäische."
Semifinal-Shows mit Go-Jo und JJ
Im ersten Semifinale soll Go-Jo, der Australien im Vorjahr mit "Milkshake Man" vertreten hat, auftreten. Dazu soll es eine "nicht ganz ernst gemeinte Erklärung" geben, wie man Österreich von Australien unterscheiden kann, sagte Head of Show Mischa Zickler. Auch ein Känguru soll eine Rolle spielen.
Im zweiten Semifinale wird JJ seinen neuen Song "Unknown" vorstellen. Das Moderationsduo Victoria Swarovski und Michael Ostrowski wird sich indes an "Wasted Love" versuchen und "kläglich scheitern", so Zickler.
Beim Finale auf der Bühne: Erika Vikman.
Finale mit Parov Stelar, Cesár Sampson, Lordi und Erika Vikman
Das Finale am 17. Mai soll mit dem Rundfunksymphonieorchester (RSO) und einer neuen Version von "Wasted Love" starten. Dabei soll auch das Thema der Zauberflöte aufgegriffen werden. Parov Stelar und Cesár Sampson sind als Interval Acts dabei, zudem werden ESC-Stars aus den Vorjahren auf der Bühne stehen: Verka Serduchka, Erika Vikman, Il Volo und Lordi. Dabei sollen große Song-Contest-Hits präsentiert werden, "in einer Art und Weise, wie man sie noch nie gehört hat", so Zickler.
Das RSO wird nicht nur im Finale, sondern auch bei der Eröffnungszeremonie am 10. Mai am Rathausplatz auftreten sowie schon am 24. April bei einem Konzert im Radiokulturhaus: Gemeinsam mit österreichischen Künstlern sollen die größten ESC-Hits präsentiert werden. Das Konzert wird auch im Fernsehen übertragen.
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