Mit Kuss und Umarmung: Neue Schausammlung im Oberen Belvedere

Mit Kuss und Umarmung: Neue Schausammlung im Oberen Belvedere
Engagierter, vielfältiger, offener: Die gelungene Neugestaltung erzählt Österreichs Kunstgeschichte aus frischen Perspektiven

Eine „Neuaufstellung der Schausammlung“ gilt nicht gerade als sexy Medienthema – zu Unrecht. Zumal auch viele Museen Massenmedien sind: 879.640 Personen kamen 2022 allein ins Obere Belvedere, und zwar nicht nur wegen eines Selfies mit dem Klimt-Kuss. Die Geschichte der österreichischen Kunst, die hier erzählt wird – dafür ist das Museum von Gesetz wegen zuständig – strahlt weit aus, nicht zuletzt international.

Insofern ist es signifikant, dass im Raum mit dem „Kuss“ nun auch drei Werke der Künstlerin Elena Luksch-Makowsky gezeigt werden – eine jener Persönlichkeiten, die die visuelle Kultur in „Wien um 1900“ prägten, deren Name aber nicht so geläufig ist wie der von Klimt, Schiele und Kokoschka.

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