Gewinner der 2. Staffel von "The Masked Singer": Schauspieler Tom Beck. Er war zuvor an Corona erkrankt

© ProSieben/Willi Weber

Kultur Medien
04/29/2020

"The Masked Singer": Quoten-Sieger mit Corona-Geschichten

Die ProSieben-Show war in der jungen Zielgruppe die erfolgreichste Sendung in Österreich, vor der auch Corona nicht Halt gemacht hatte.

von Christoph Silber

Im Finale der Musik-Rateshow „The Masked Singer“ wurden am Dienstagabend in Köln die letzten verbliebenen Promis der aktuellen Staffel enthüllt - und einige Dinge, die sich hinter den Kulissen abspielten. Das fesselte das junge TV-Publikum auch in Österreich. TMS mit Schauspieler Tom Beck als siegreiches Faultier erreichte bei den 12- bis 49-Jährigen einen Markanteil von 20 Prozent und war damit österreichweit der stärkste Sender in der Zielgruppe. Durchschnitttlich verfolgten 303.000 Zuseher das Lüften der Masken. Zum Vergleich: "Soko Kitz" in ORF1 kam zeitgleich auf 16 Prozent oder Puls4 mit "2 Minuten 2 Millionen" auf 8 Prozent.

Sänger mit Corona

Wie man nun weiß, hatte das Coronavirus vor dem Kandidatenfeld nicht Halt gemacht. Musiker Gregor Meyle (41), der im Drachen-Kostüm auf dem dritten Platz landete, verriet, dass er während der Staffel eine Corona-Erkrankung hatte. Bekannt war das nicht. Er sei der Grund gewesen, warum die Show zeitweise habe pausieren müssen, erklärte Meyle.

Tom Beck sagte, er sei sehr froh, auf der Bühne zu stehen. Ihn habe es „ähnlich wie den Gregor erwischt“. Aufhalten ließ er sich davon nicht. Der Schauspieler - bekannt aus der krachenden Autobahn-Serie „Alarm für Cobra 11“ - musste als allerletzter Promi seine Maske ablegen. Die Zuschauer wählten ihn zum Gewinner. In der finalen Abstimmung setzte er sich gegen Teenie-Idol Mike Singer (20) durch, der als Wuschel entlarvt wurde - eine Art flauschiger Flokati-Knubbel. Zuvor hatte sich schon Meyle, einst entdeckt in einem Casting von Stefan Raab, schwer verschwitzt aus seinem Drachen-Kostüm geschält. Der vierte Platz ging an Moderatorin Sonja Zietlow (51), die überraschend im niedlichen Hasen-Kostüm steckte.

Spannung

Vor allem die Enttarnung des Faultiers war mit Spannung erwartet worden. Über Wochen hatte sich hartnäckig die Spekulation gehalten, es könnte sich um Moderator Stefan Raab (53) handeln. Tom Beck ahnte, dass manch einer etwas enttäuscht war, als sein Konterfei und nicht das des Metzgersohns aus Köln auf dem Bildschirm erschien: „Natürlich tut's mir auch leid für die, die jetzt Stefan Raab vermutet haben.“

Dass es überhaupt zu dieser Verwechslung kommen konnte, lag aber an den herausragenden Auftritten von Beck, die man auch dem Vollblutmusiker Raab zugetraut hätte. Das Faultier beherrschte mehrere Musikstile und mischte sie zum Teil innerhalb eines einzigen Liedes - von Reggae über Rock “n“ Roll bis Heavy Metal. „Ich finde es so unfair. Der ändert sich die ganze Zeit! Das ist jetzt wieder jemand Neues“, klagte Juror Rea Garvey, als er mal wieder nicht wusste, auf wen er beim Faultier tippen soll.

Im Sieger-Interview mit der dpa meinte Beck zu seiner Erkrankung: "Für mich war das eine harte Zeit und es war nicht klar, ob ich an der vierten Show teilnehmen kann. Ich konnte erst an diesem Tag das Haus verlassen und durfte mitmachen. Ich bin um 13 Uhr nach Köln gefahren und war um 19 Uhr da. Dann habe ich einmal den Song durchgesungen und die Show gemacht. Es war schon nicht so ganz einfach."

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