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Kultur Medien
06/15/2021

Onlinemedium exxpress.at startet mit TV-Sender

Dreistündige "Exxpresso"-Newsshow startet am Mittwochmorgen.

Das Mitte März ins Leben gerufene Onlinemedium exxpress.at wird morgen, Mittwoch, seinen geplanten TV-Sender starten. Ab 7 Uhr steht für drei Stunden die Newsshow "exxpresso" am Programm von exxpressTV. Dabei sollen Nachrichten, Liveeinstiege, Sport und Wetter geboten werden. Neben Tanja Pfaffeneder und Clemens Haipl wird auch Chefredakteur Richard Schmitt in der Show zu sehen sein.

Im Anschluss berichten exxpressTV-Reporter von aktuellen Großereignissen und "den besten Polit-Events". Mittags ist ein News-Update geplant, bevor eine halbe Stunde "exxpress-Society" auf dem Programm steht. Am Nachmittag wolle man Platz für Kooperationspartner wie MediaShop, Werbebeiträge, aber auch aktuelle Berichterstattung halten, erklärte Schmitt der APA. Am späten Nachmittag und frühen Abend sind weitere Nachrichten- und Society-Formate sowie eine Wettershow angekündigt.

Variierendes Hauptabendprogramm

Um 19.50 Uhr wird Anna Chiara Maria Schreyer erstmals die "große News-Show am Abend" namens "10 vor 8" präsentieren. Das Hauptabendprogramm, aber auch die Berichterstattung am Vormittag variiert laut Schmitt von Tag zu Tag. Am Mittwoch steht um 20.15 Uhr "exxpress History" an.

ExxpressTV soll zunächst über die exxpress.at-Webseite abrufbar sein, wenige Tage später auch im Kabelkanal. Das Studio befindet sich im Wiener Museumsquartier, wo auch die Redaktion von exxpress.at angesiedelt ist. Als Herausgeberin des exxpress-Medienhauses fungiert Eva Schütz-Hieblinger. Die Juristin hält gemeinsam mit ihrem Mann und C-Quadrat-Gründer Alexander Schütz die Mehrheit am Unternehmen (51 Prozent).

Angebot für "Selberdenker"

Die News sollen laut einer Ankündigung auf exxpress.at "ohne politische Färbung" gebracht werden. Schütz war in der Vergangenheit als stellvertretende Kabinettschefin des ehemaligen Finanzministers Hartwig Löger (ÖVP) tätig. Ihr Mann spendete während dieser Zeit an die ÖVP. Exxpress.at sei dennoch keiner Partei zuzuschreiben, meinte Schütz, die sich im wirtschaftsliberalen Eck verortet, im März. Das neue TV-Angebot sei "für alle Selberdenker", wobei man auf "gehobenen Boulevard" setzen wolle, erklärte damals Schmitt, der bereits für "Heute", krone.at und zuletzt oe24.at als Chefredakteur tätig war.

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