Frank Elstner geht mit der Zeit

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Kultur Medien
05/29/2020

Frank Elstner verabschiedet sich mit einer letzten Show vom TV

Der Entertainer hört auf. Seine Talk-Sendung "Wetten, das war's..?" läuft ab 12. Juni bei Netflix.

TV-Urgestein Frank Elstner zieht sich aus dem Showbusiness zurück. Zum Abschied gibt es ab Mitte Juni die Fortsetzung seiner Talk-Reihe "Wetten, das war's..?" bei Netflix zu sehen. Elstner hatte das Format im Vorjahr auf YouTube gestartet und dafür Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten wie Jan Böhmermann, Herbert Grönemeyer und Helene Fischer geführt. 

Nun wird "Wetten, das war's..?" beim Streamingdienst Netflix fortgeführt, ab 12. Juni werden dort fünf neue Folgen verfügbar sein. Elstner hat für seinen letzten Auftritt die Entertainer Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt, Sängerin und Eurovision-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut, Podcasterin und Autorin Charlotte Roche sowie den deutschen Hollywood-Schauspieler Daniel Brühl interviewt.

Ein "letztes Geschenk"

“Ein Gespräch ist kein Boxkampf. Es geht nicht ums Gewinnen. Vielmehr ist es ein Geschenk. Und diese Sendung ist mein letztes an Sie”, wird Elstner in einer Netflix-Aussendung zitiert. 

“Als ich meinen Kindern von der Zusammenarbeit mit Netflix erzählt habe, haben sie mich angeschaut, als wäre ich ein Rockstar. Ich glaube, in dem Moment habe ich erst wirklich verstanden, was für einen Stellenwert Netflix hat. Jetzt kann ich es kaum mehr erwarten, endlich an den Start zu gehen”, so Elstner weiter.

Start für weitere Netflix-Shows

Das Setting der Show ist simpel: Elstner sitzt auf einer Bühne seinen Interviewgästen gegenüber, dazwischen steht ein Tisch – im Fokus das Gespräch. Der Start von "Wetten, das war's..?" beim Streaminggiganten markiert zugleich den Auftakt für weitere Netflix Originals aus dem Show-Bereich im deutschsprachigen Raum.

TV-Legende Frank Elstner (78) hat unter anderem Shows wie "Wetten, dass..?" und "Verstehen Sie Spaß" moderiert. Vor einigen Jahren wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert. Seine Erkrankung soll nicht der Grund für seinen Abschied sein, wie er gegenüber der Bild sagte.