Alexander Wrabetz, schon damals ORF-Chef, mit den Finalisten von Staffel 3: Gernot Pachernigg, Nadine Beiler, Tom Neuwirth

© ORF/Günther Pichlkostner

Kultur Medien
10/09/2020

Comeback der ORF-Castingshow „Starmania“ ab Ende Februar

ORF-Generaldirektor Wrabetz gab Startschuss. Live-Shows als Talenteschmiede

von Nina Oberbucher, Christoph Silber

Fast 20 Jahre ist es her, dass bei „Starmania“ erstmals Gesangstalente um die Gunst des ORF-Publikums kämpften. Mit Ende Februar 2021 wird das Castingformat wieder einen Platz im ORF-Programm bekommen. Das bestätigt Generaldirektor Alexander Wrabetz dem KURIER.

„Wir werden mit ,Starmania‘ eine der erfolgreichsten Marken der ORF-Unterhaltung wieder ins Programm heben. Diese Show hat einige Talente, die bis heute für Österreichs Musikszene wichtig sind, hervorgebracht – von Christina Stürmer bis Conchita. Es gibt nun eine ganze Generation an Nachwuchskünstlern, denen sich im Frühjahr wieder die Chance bieten wird, in diese Fußstapfen zu treten.“

Zeit drängt

Das Konzept von „Starmania“ wurde lange bei ORF1 evaluiert. Diese Woche zog Wrabetz einen Schlussstrich unter die andauernde Diskussion und gab damit den Startschuss für die Produktionsvorbereitungen. Denn die Zeit für eine solche Großproduktion, die „Starmania“ für den ORF ist, drängt.

„Natürlich wird es Neuerungen geben müssen. Nicht zuletzt muss ,Starmania‘ auch an die Corona-Vorgaben angepasst werden. Ich bin überzeugt davon, dass die ORF-Unterhaltung unter Alexander Hofer eine ganz Österreich begeisternde Show auf Sendung bringen wird“, erklärt Wrabetz.

Mit im Team dabei sind auch wieder Format-Erfinder Mischa Zickler und Regisseur Kurt Pongratz.

„Starmania 2021“ soll ersten Plänen zufolge komplett live abgewickelt werden. Bereits am kommenden Dienstag (13. Oktober) erfolgt der offizielle Castingaufruf. Vor-Castings sollen bereits stattgefunden haben.

Ausgezeichnet

„Starmania“, konzipiert von Mischa Zickler (u. a. „Walking on Sunshine“), hatte 2002 unter Programm-Direktor Reinhard Scolik Premiere – Alexander Wrabetz war damals schon als kaufmännischer ORF-Direktor dabei. Bis 2009 wurden vier Staffeln produziert. Die Show, moderiert von Deutschland-Rückkehrerin Arabella Kiesbauer, war zunächst äußerst erfolgreich und wurde auch mit einer ROMY ausgezeichnet.

Aus dem Kreis der „Starmaniacs“ gingen tatsächlich Stars hervor – allerdings waren es nicht die Gewinner: Christina Stürmer blieb in Staffel 1 hinter dem Tiroler Michael Tschuggnall zurück. Tom Neuwirth, der später als Conchita Wurst den Eurovision Song Contest gewann, belegte in der dritten Staffel hinter Nadine Beiler den zweiten Platz.

ORF1 sucht nach einem Quotenhit. Dass Musikshows beim Publikum ziehen, zeigen die Privaten mit vielen Formaten vor – von „The Masked Singer“ (ProSieben, Puls4) über „The Voice“ (ProSieben/Sat.1) bis „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL, wenn auch mit mäßigem Erfolg bei der Juroren-Wahl). „Starmania neu“ könnte also durchaus ein Erfolg werden.

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