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Kultur
01/01/2019

Kurzkritik: Thielemanns rasanter Marsch durchs Neujahrskonzert

Viele Stücke beim Debüt des deutschen Stardirigenten waren mehr gehämmert als gemalt.

von Gert Korentschnig

Das war es also, das mit so großer Spannung erwartete erste Neujahrskonzert mit Dirigent Christian Thielemann. Eine erste Kurzkritik: Die Wiener Philharmoniker spielen unter seiner Führung fantastisch präzise, klanglich vollendet und lesen ihm jeden Wunsch von den Händen ab. Was die Interpretation betrifft, war dieses ganz stark auf die rhythmischen Aspekte fokussiert, weniger auf das Tänzerische. Viele Stücke waren mehr gehämmert als gemalt.

Exzellent gerieten daher zahlreiche Märsche, bei den Walzern waren die Introduktionen, die oft Wagner-ähnlich sind, am besten. Höhepunkt des Konzertes: Der Csardas aus der Oper "Ritter Pasman" von Johann Strauß. Beim "Radetzkymarsch" dirigiert er das Publikum so intensiv wie wohl noch niemand vor ihm. Viel Applaus für einen musikalisch erstklassigen, interpretatorisch einzigartigen und zackigen Jahresbeginn ohne jede wienerische Schlampigkeit.

---- Eine ausführliche Kritik folgt ----

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

NEUJAHRSKONZERT 2019: THIELEMANN

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