Blind Petition heute, mit Gitarrist Fusl Bartsch (ganz links). Das aktuelle Album heißt „Law And Order“.

© /Robert Ladisich

Buch
10/28/2014

Keine Gnade: Zwischen Rampenlicht und ÖBB

Die hinreißende Biografie von einem, der auszog, um dann doch kein Rockstar zu werden.

von Guido Tartarotti

Hannes "Fusl" Bartsch ist der vielleicht unbekannteste Rockstar der Welt. Seit 40 Jahren steht der Wiener der Hardrockband Blind Petition vor. Mehrmals stand die Band – die z.B. in der damaligen UdSSR vor Zigtausenden Menschen spielte – knapp vor dem großen Durchbruch. Ganz ausgegangen ist es sich aber nie. Etwa, weil der Gruppe wieder einmal im entscheidenden Moment der Sänger abhanden kam. Oder weil man wieder einmal zuviel Durst hatte (Fusl heißt nicht ohne Grund so). Oder auch deshalb, weil der Bandleader niemals seine pragmatisierte Stellung bei den ÖBB aufgeben wollte. Ein sehr österreichischer Zugang: Ich werde a) Rockstar, und wenn das b) nicht klappt, bin ich immerhin Eisenbahner.

Der Journalist, Musik-Promoter und Wegbegleiter der Band, Andi Appel, hat dem Szene-Original Fusl jetzt ein Buch gewidmet. Dieses heißt "Keine Gnade! – Die Blind Petition Story" und ist wirklich lesenswert, weil mit viel Humor und Warmherzigkeit geschrieben.

Erzählt wird ein patschertes und gleichzeitig sehr gelungenes Leben zwischen kleinen Hoffnungen und großen Enttäuschungen, kleinen und großen Katastrophen, kleinen und großen alkoholischen Getränken.

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