Kultur
05.12.2011

Harry Belafonte ist Stargast der Viennale

Viennale-Chef Hans Hurch konnte am Freitag ein erstes Highlight für das Wiener Filmfestival (20. Oktober bis 2. November) präsentieren.

Einen ersten Einblick ins Programm des 49. Internationalen Filmfestivals Viennale (20. Oktober bis 2. November 2011) gab am Freitag deren Chef Hans Hurch. Die spektakulärste Ankündigung war die, dass der charismatische US-Schauspieler, Musiker und Bürgerrechtsaktivist Harry Belafonte, dem ein Viennale-Tribute gewidmet ist, nach Wien kommen wird. Gleich am ersten Festival-Wochenende, am 22. und 23. 10., wird Belafonte da sein.

Ein zweites Tribute gilt dem britischen Produzenten Jeremy Thomas, der für Bertolucci-Filme wie "Der letzte Kaiser" oder "The Dreamers" verantwortlich zeichnet; die Viennale-Retrospektive im Filmmuseum ist der französischen Regisseurin Chantal Akerman gewidmet. Auch sie wird persönlich nach Wien kommen, ihren neuen Film "La folie Almayer" und ihre Lieblingsfilme im Rahmen einer Carte Blanche vorstellen.

Im Hauptprogramm werden Regiegrößen wie Aki Kaurismäki ("Le Havre"), Nanni Moretti ("Habemus Papam"), die Dardenne-Brüder ("Le Gamin au velo"), Lars von Trier ("Melancholia") und Todd Haynes vertreten sein. Bei den Dokumentarfilmen sind Ruth Beckermanns "American Passages", Joerg Burgers "Way of Passion" und Lotte Schreibers "Tlatelolco" zu sehen.

Gartenbau-Digitalisierung wird teuer

Teuer wird die "absolut notwendige" Digitalisierung des Gartenbaukinos, die Hurch ebenfalls betrifft (die Viennale ist ja Eigentümer des Riesen-Kinos) und für die er rund 100.000 Euro Kosten veranschlagt. Einen Teil davon zahlen Bund und Stadt Wien, die großen Verleiher kniffen bisher. "Daher haben wir jetzt Eigenmittel von 50.000 Euro zu tragen. Fragen Sie mich bitte nach der Viennale, wie das bezahlt wird".

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