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Kultur
02/03/2021

Gemischte Platte: Grant und James Yorkston & The Second Hand Orchestra

Das neue Album der Wiener Band Grant überzeugt mit lässigem Indie-Rock britischer Färbung. Überzeugend ist auch die neue Arbeit des Songwriters James Yorkston.

von Marco Weise

Die Band um Sänger Dima Braune nennt sich zwar Grant, hat aber auf dem neuen Album "Größenwahn" durchaus gute Laune. Gesungen wird  im Wiener Dialekt und musikalisch dominieren Einflüsse aus Britpop (The Libertines) – die dengelnden Gitarren und hymnischen Refrains sind gefallen. Das klingt  in Songs wie  „Kaffeeeck“ und „Tschick“ so, also würden Pete Doherty (was macht der eigentlich gerade?) und Marco Wanda  bierschwer über die Bühne stolpern. Das hat  Charme. Schön auch: „Wann Kommst Du Heim“.
 

James Yorkston & The Second Hand Orchestra: The Wide, Wide River

Der britische Singer-Songwriter singt  – unterstützt von  seinem  Second Hand Orchestra – wieder das ewige Lied über Herz und Schmerz. 
Gut so, denn kaum einer kann das besser als James Yorkston. Sein Talent für traurige, aber auch hoffnungsvolle Pop-Kunst   stellt er auf seinem neuen Werk wieder einmal unter Beweis. Seine in Schweden unter der Regie von Karl-Jonas Winqvist aufgenommenen Songs sind  harmoniebedürftige, wundervoll arrangierte Indie-Orchester-Hymnen, die wie ein Wärmepflaster  wirken – gut fürs Gemüt.
 

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