Kultur
03.01.2018

Finale bei "Bauer sucht Frau"

Nach den turbulenten Hofwochen lädt Arabella Kiesbauer zum Wiedersehen.

Gefühlsausbrüche, Kraftausdrücke und Tränen wie Heu im Stall – ja, beim Spiel der Liebe kann eben nicht jeder gewinnen. Diese schmerzhafte Regel wurde einem bei der 14. Ausgabe des ATV-Dauerbrenners " Bauer sucht Frau" wieder einmal vorgeführt. Man erinnere sich nur an den Wutausbruch von Maria, mit dem sie den Ruhepuls des "relaxten Hanfbauern" Matthias kurz in Höhe trieb: "Ich hätt‘ mir gedacht, du bist ernsthaft – und dann stehst du auf so eine depperte Oide". Gemeint war damit Britta, die ihr den "Liebsten" ohne Genierer vor der Nase ausspannte. Und da sich Maria eben "in den Trottel" verliebt hatte, verließ sie spontan, aber nachhaltig und mit quietschenden Reifen den Hof. "Abschied ist ein scharfes Schwert, das oft so tief ins Herz Dir fährt", sang schon Roger Whittaker.

Ein bisschen Klarheit in diese oft unübersichtliche Liebesangelegenheiten versucht nun Arabella Kiesbauer zu bringen. Sie lädt heute, Mittwoch (20.15/ ATV), zur ersten von drei Final-Ausgaben von " Bauer sucht Frau". Der österreichische Privatsender hat dafür in ein Hotel in Leogang geladen, wo die Teilnehmer erstmals seit den Hofwochen wieder auf ihre Bewerberinnen und Bewerber treffen. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Gibt es irgendeine gemeinsame Zukunft? Wurde aus dem Verliebtsein gar eine "große Liebe"?

Bevor diese Fragen in intimer Runde geklärt werden, bezieht jeder Bauer seine eigene Hütte, um dort auf seine "Hofdamen" zu warten. Doch auch hier zeigt sich, dass es nicht überall nach Wunsch gelaufen ist. Rinderzüchter Toni etwa bittet seine Bewerberinnen nicht herein: "Ich schlaf allein." Die ehemaligen Bewerber von Stadtmadl Martina haben wiederum keine Lust, bei ihr zu übernachten. Der verschmähte Johannes meint: "Bevor ich bei Martina schlafe, lasse ich das Auto warmlaufen."