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Kultur
05/14/2019

Erstes Halbfinale des ESC: Diese zehn Länder haben es geschafft

Im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest konnten sich die schon zehn Länder qualifizieren, für sieben hat es nicht gereicht.

Für Österreichs ESC-Hoffnung Paenda wird es erst am Donnerstag ernst, wenn die Sängerin mit "Limits" im zweiten Halbfinale des 64. Eurovision Song Contests in Israel um ihr Finalticket kämpft. Die ersten zehn Aufsteiger aus der Vorrunde stehen seit Dienstagabend aber fest. Sieben müssen hingegen nach dem ersten Semifinale in Tel Aviv bereits die Koffer packen. Ein Überblick der Aufsteiger und Verlierer.

QUALIFIZIERT für das Finale am 18. Mai sind:

LAND         INTERPRET                 SONG                
Australien   Kate Miller-Heidke        "Zero Gravity"      
Estland      Victor Crone              "Storm"             
Griechenland Katerine Duska            "Better Love"       
Island       Hatari                    "Hatrid mun sigra"  
San Marino   Serhat                    "Say Na Na Na"      
Serbien      Nevena Bozovic            "Kruna"             
Slowenien    Zala Kralj & Gasper Santl "Sebi"              
Tschechien   Lake Malawi               "Friend Of A Friend"
Weißrussland Zena                      "Like It"           
Zypern       Tamta                     "Replay"            

 

AUSGESCHIEDEN im ersten Halbfinale sind:

LAND       INTERPRET    SONG                     
Belgien    Eliot        "Wake Up"                
Finnland   Darude       "Look Away"              
Georgien   Oto Nemsadze "Keep On Going"          
Montenegro D mol        "Heaven"                 
Polen      Tulia        "Fire Of Love" (Pali Sie)
Portugal   Conan Osiris "Telemoveis"             
Ungarn     Joci Papai   "Az en apam"             

San Marino

Mit Knallfarben setzt sich Sänger Serhat auf der Bühne in Tel Aviv in Szene. Der gebürtige Türke vertritt mit "Say Na Na Na" San Marino beim diesjährigen Bewerb. Er ist kein ESC-Neuling: Bereits 2016 vertrat er San Marino beim Eurovision Song Contest in Stockholm mit dem Song "I Didn’t Know", verpasste damals aber den Finaleinzug. Die Buchmacher sehen die Popnummer eher als Schlusslicht des ersten Halbfinales.

Griechenland

Sängerin Katerine Duska gilt unterdessen als eine der Favoritinnen des ersten Halbfinales: Die Kanadierin mit griechischen Wurzeln tritt für Griechenland an. Ihren Song "Better Love" präsentiert die stimmgewaltige Musikerin mit reichlich Flowerpower, Tüll und rosa Akzenten.

Portugal

Conan Osíris geht für sein Heimatland Portugal an den Start. Dass sich der Musiker eigentlich als Performance-Künstler versteht, sieht man: An aufwendigen Kostümen und ästhetischen Bühnenelementen mangelt es bei seinem Auftritt zum Song "Telemóveis" nicht. Musikalisch liegt der Song irgendwo zwischen Fado, Elektro und orientalischen Klängen.

Estland

Victor Crone wagt sich für Estland mit einem altbewährten ESC-Konzept auf die Bühne: Ein mit Country-Noten verfeinerter Mainstream-Popsong soll den gebürtigen Schweden ins Finale bringen.

Island

Mit Feuersäulen, Bühnennebel und einer Prise Fetisch will die Band Hatari für Island beim ESC überzeugen (werden sie auch, wenn es nach den Buchmachern geht). Das Lied der Hardrocker, "Hatrið mun sigra", hat jedenfalls eine eigenwillige Message: "Hass wird siegen" - hoffentlich nicht.

Australien

Beim australischen Beitrag "Zero Gravity" ist der Songtitel Programm: Wie schwerelos wird Sängerin Kate Miller-Heidke in vier Metern Höhe über die Bühne gehoben. Auch vom Gesang her geht es bei der Musikerin, auch sie zählt zum engeren Favoritenkreis, aus Brisbane abgehoben zu.

Georgien

Georgien spart heuer beim ESC nicht am Pathos: Vor einem verschneiten Kaukasus-Panorama und Stacheldraht performt Oto Nemsadze sein Lied "Keep On Going". Im letzten Drittel taucht ein Männerchor auf, um dem Song ein wenig mehr Pep zu verleihen.

Belgien

ESC-Jungspund mit großen Gesten: Eliot will für Belgien mit dem melancholischen Popsong "Wake Up" punkten.

Serbien

Für die serbische Sängerin und Komponistin Nevena Božović ist es bereits die zweite Teilnahme am ESC: Die Balkan-Ballade "Kruna" bietet sich an, um stimmlich alles zu geben. Sie gilt als Fixaufsteigerin.

Weißrussland

Sängerin ZENA mischt für Weißrussland den Bewerb auf. Ihr Song "Like It" besticht vor allem durch eine perfekte Choreografie.

Ungarn

Ganz in Schwarz und barfuß singt Joci Pápai das Lied "Az én apám" für seinen Vater. Der ungarische Romamusiker hofft bei seiner zweiten ESC-Teilnahme auf den Finaleinzug. Die Wettbüros rechnen ihm gute Chancen aus.

Tschechien

Zusammen mit seiner Band "Lake Malawi" will Albert Černý für Tschechien überzeugen. Entsprechend energiegeladen und schwungvoll kommt "Friend Of A Friend" daher.

Slowenien

Den Elektro-Popsong "Sebi" bringt das slowenische Duo Zala Kralj & Gašper Šantl auf die Bühne. Funkeleffekte inklusive.

Polen

In traditioneller Kleidung plädiert die polnische Gruppe Tulia in ihrem Song "Fire Of Love" für Liebe und Hoffnung. Der Gesang mutet etwas eigenwillig an, die Choreografie ist perfekt.

Finnland

DJ Darude und Sänger Sebastian Rejman setzen auf tanzbare Clubmusik. Damit wollen sie Finnland auch im Finale vertreten.

Montenegro

Die durchwegs junge Truppe D Mol aus Montenegro präsentiert mit "Heaven" große Gefühle.

Zypern

Tamta startet mit schwarzer Lederjacke und Korsage ins Halbfinale. Mit dem beatlastigen Song "Replay" will sie für Zypern ein Finalticket lösen. Die Buchmacher rechnen Tamta jedenfalls gute Chancen auf ein Finalticket aus.