A banner which reads "Think about" is fixed during a protest at the open air 0.8-mile painted section of the Berlin Wall known as the "East Side Gallery" in Berlin March 3, 2013. Developers plan to build luxury apartments close to the East Side Gallery, which is adorned with the work of artists such as Keith Haring and Gerald Scarfe, but builders had to stop tearing down the wall on Friday due to protests. REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY - Tags: POLITICS SOCIETY CIVIL UNREST BUSINESS CONSTRUCTION REAL ESTATE CITYSCAPE)

© Reuters/FABRIZIO BENSCH

East Side Gallery
03/03/2013

Tausende Menschen demonstrierten wieder

Am Sonntag protestierten erneut tausende Menschen gegen den Teilabriss des Mauer-Denkmals in Berlin.

Tausende Menschen haben am Sonntag in Berlin gegen den Teilabriss der weltbekannten East Side Gallery demonstriert. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich zeitweise bis zu 6000 Menschen an dem Protest. Sie wollen verhindern, dass einige der von Künstlern bemalten Mauerstücke versetzt werden, um Zugänge zu einer geplanten Brücke und einem Neubauprojekt zu schaffen. Als Redner traten auch Künstler und Politiker auf, darunter der DJ Dr. Motte und der Grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele.

Fotos der Demonstration

A banner is fixed during a protest at the open air

People take part in a protest at the open air 0.8-

People take part in a protest at the open air 0.8-

GERMANY BERLIN WALL

People stroll at the open air 0.8-mile painted sec

GERMANY BERLIN WALL

People take part in a protest at the open air 0.8-

A man holds a banner during a protest at the open

People take part in a protest at the open air 0.8-

A man holds a banner during a protest at the open

German police officers stand in front of a part fo…

A woman looks on during a protest at the spot wher

Thousands of people protest in front of the East S…

Auch die DDR-Opfer-Hilfe, die die Interessen ehemals politisch Verfolgter und deren Angehöriger vertritt, erklärte sich mit der Protestbewegung solidarisch. Der Verein erinnerte am Sonntag daran, dass an dem Mauerabschnitt während der SED-Diktatur mehrere Menschen bei Fluchtversuchen getötet worden seien, darunter Kinder. "Dieses Kapitel deutscher Geschichte darf nicht den Heuschrecken zum Opfer fallen, die Luxusappartments bauen wollen", forderte der Vorsitzende der DDR-Opfer-Hilfe, Ronald Lässig.

Abriss geht am Montag weiter

Die Bauarbeiten an der East Side Gallery waren am Freitag nach Protesten vorerst gestoppt worden. Sie sollen aber bereits am Montag fortgesetzt werden. "Am Montag werden die Arbeiten fortgeführt", sagte der Bauherr des geplanten Hochhausprojektes auf dem Areal an der Spree, Maik Uwe Hinkel, der Berliner Tageszeitung "B.Z." (Samstag). Er befürchte nicht, dass sein Bauprojekt noch scheitert. "Denn wir besitzen die Genehmigung und denken, dass das Gebäude Berlin guttut."

Bilder der East Side Gallery

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