© KURIER/Jeff Mangione

Donauinselfest
06/27/2014

Besucheransturm am ersten Festtag

Sonnenschein und Schulschluss sorgten für großen Andrang. 900.000 Besucher kamen am ersten Tag.

von Josef Gebhard, Anna-Maria Bauer

Immer in Bewegung." So lautete der Song, mit dem die deutsche Rockband Revolverheld ihr Konzert Freitagabend auf der Donauinsel eröffneten. Ein Slogan, der zur Zeit auf die gesamte Insel zutrifft: Je später der Abend, desto dichter drängten sich die Menschenmengen auf dem Wiener Eiland von einer Bühne zur nächsten. Rund 900.000 Besucher beehrten die Insel am ersten Festtag, bestätigte Projektleiter Thomas Waldner: "Selbst vor der dem Ö1-Zelt war der Andrang so groß, dass der Weg blockiert wurde."

Eindrücke vom ersten Tag:

DONAUINSELFEST 2014: BESUCHER

DONAUINSELFEST 2014: KONZERT - MILOW

Bürgermeister Michael Häupl präsentiert die Aktion…

Beste Bedingung

Denn besser könnten die Bedingungen für das diesjährige Donauinselfest nicht sein: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 31 Grad warten bis Sonntag auf die Besucher. Erst am Sonntagabend könnten heftigere Gewitter die Feierlaune verderben. Dazu kommt noch: Dieses Jahr fällt die große Inselsause mit dem Schulschluss zusammen. Im Vorjahr haben laut Veranstalter 3,2 Millionen Menschen, verteilt auf drei Tage, die Insel besucht. Das war absoluter Rekord. Ob diese Marke heuer fallen wird, wagt man noch nicht vorauszusagen.

"Wir sind auf jeden Fall gerüstet", heißt es seitens der Organisatoren. Insgesamt sind 1500 Mitarbeiter auf der Insel im Einsatz, die sich um die Infrastruktur und die Sicherheit der Gäste kümmern. Auf sie warten dieses Jahr Auftritte von mehr als 1500 Künstlern, wie zum Beispiel der Singer-Songwriter Milow. Der belgische Chartstürmer brachte mit Klassikern "You don’t know" sowie neueren Liedern wie "Learning how to disappear" das (weibliche) Publikum vor der Hauptbühne zum Kreischen.

Bereits am frühen Nachmittag hatte Bürgermeister Michael Häupl auf der Arbeitswelt-Insel die offizielle Eröffnung der 31. Auflage von Europas größtem Gratis-Festival vernommen: "Das Donauinselfest ist für Wien mittlerweile ein Asset wie das Neujahrskonzert oder der Life Ball geworden", ist Häupl überzeugt.

WM auf der Insel

Die Veranstalter haben auch nicht auf die Fußballfans vergessen: Auf den Bildschirmen der Bühnen werden die Ergebnisse der WM-Partien eingeblendet. Einzelne Gastro-Betriebe werden zudem die Matches auf Leinwänden übertragen.

Ungewöhnliche Klänge bekommen eingefleischte Insulaner am Samstagabend zu hören. Auf den Videoscreens der Hauptbühne werden ab 22.30 Uhr Ausschnitte des Konzerts der Wiener Philharmoniker übertragen, das anlässlich des 100. Jahrestags des Attentats auf Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo stattfindet. "Wir werden sehen, wie das beim Publikum angenommen wird", sagt Häupl dazu. "Aber ich würde mich genieren, wenn wir bei all dem Feiern an diesem Gedenktag nicht kurz innehalten würden."

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