Fritz Dittlbacher

© ORF/Milenko Badzic

Streit
11/23/2017

Dittlbacher warnt vor "Widersachern" außerhalb des ORF

Internes Mail wirft Fragen zum Selbstverständnis der ORF-Redaktion auf.

von Christoph Silber

Nach der Attacke von "Report"-Chef Robert Wiesner gegen die "Zeit im Bild"-Innenpolitik-Redaktion versucht ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher, mit einer internen Mail die Wogen zu glätten. Wiesner hatte in der Dankesrede beim Walther-Rode sinngemäß einen türkisen Spin bei einem "Zeit im Bild"-Bericht konstatiert. Dagegen verwehrte sich Innenpolitik-Chef Hans Bürger in einer Mail mit Vehemenz.

Dittlbacher, der General- und de-facto-Info-Direktor Alexander Wrabetz untersteht, warnt vor weiteren öffentlichen Äußerungen: "Wir brauchen keinen ,Krieg im ORF‘, den sich unsere politischen und publizistischen Widersacher nur wünschen würden." An Wiesners Adresse meint der Chefredakteur: "Es mag ja durchaus andere Beispiele für Roberts berechtigte Warnung vor dem ,Andienen‘ geben, diese ZiB-Story war es nicht."

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.