Gustavo Dudamel gilt als echter Popstar unter den Dirigenten

© REUTERS/JORGE SILVA

Die Wiener Philharmoniker mit Dirigent Gustavo Dudamel
09/11/2014

Die Wiener Philharmoniker mit Dirigent Gustavo Dudamel

Kritik: Auch für die Tournee ist man wieder einmal perfekt gerüstet.

von Peter Jarolin

Luzern, Köln, Schanghai und Japan – das sind die Stationen der bevorstehenden Tournee der Wiener Philharmoniker mit Gustavo Dudamel. Ehe das Orchester aber Ende der Woche auf Reisen geht, kam auch das Wiener Publikum noch in den Genuss einer kleinen Kostprobe.

Zur Eröffnung der neuen Saison im Theater an der Wien – ab Sonntag ist dort Tschaikowskys höchst selten gespielte Oper "Charodeyka" ("Die Zauberin") zu sehen – präsentierten die Wiener und Dudamel ein rein russisches Programm.

Die Ouvertüre "Russische Ostern" von Rimski-Korsakow, dazu Modest Mussorgskys "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" in der Orchestrierung Rimski-Korsakows sowie dessen populäres Werk "Scheherazade". Und eines lässt sich nach diesem letztlich umjubelten philharmonischen Konzert sagen: Die Wiener sind für die Tournee bestens gerüstet.

Aus einem Guss realisierten die Musiker alle drei Stücke; vor allem bei der "Nacht auf dem kahlen Berge" kam der Rhythmiker Dudamel voll auf seine Kosten. Dudamel liebt Effekte und die große Emphase – die Philharmoniker erfüllten ihm jeden Wunsch. Bemerkenswert jedoch die wunderbaren orchestralen Einzelleistungen etwa bei "Scheherazade", wo nicht nur Konzertmeister Volkhard Steude mit seinen Soli brillierte.

KURIER-Wertung:

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