In den Händen der Inquisition: Jochen Schmeckenbecher beeindruckt in Baden als Kämpfer gegen die Windmühlen

© CHRISTIAN HUSAR /Christian Husar

Eine Liebeserklärung an die Träumer dieser Welt
01/19/2014

Eine Liebeserklärung an die Träumer dieser Welt

Dale Wassermans "Der Mann von La Mancha" in Baden.

von Peter Jarolin

Eine Ära geht allmählich zu Ende. Seit 2005 ist Robert Herzl Intendant der Bühne Baden. Nach dieser Spielzeit folgt ihm Sebastian Reinthaller nach. Was von Herzls Intendanz bleibt? Neben der Pflege der Operette erfolgreiche Musical-Produktionen.

So wie jetzt – als letzte Regie des Hausherrn – „Der Mann von la Mancha“ von Dale Wasserman und Mitch Leigh. Die Geschichte ist bekannt: Im Kerker der Inquisition spielt der Dichter Cervantes die Abenteuer des Don Quixote nach, um Zeugnis über sein Schaffen abzulegen und in weiterer Folge als Don Quixote den „unmöglichen Traum“ zu träumen.

Herzl hat das in der klug mit Projektionen arbeitenden, exzellenten Ausstattung von Pantelis Dessyllas gekonnt in Szene gesetzt – großes Musical geht also auch im Stadttheater. Vor allem dann, wenn mit Jochen Schmeckenbecher ein fabelhafter Quixote zur Verfügung steht.

Dazu kommen Glenn Desmedt als guter Sancho Pansa, die intensive Adrineh Simonian als Aldonza/Dulcinea; toll Reinhard Alessandri und Kerstin Grotian. Robert Herzl jr. führt das Ensemble an. Nur Dirigent Franz Josef Breznik könnte am Pult des Orchesters für mehr Esprit sorgen. Jubel.

KURIER-Wertung:

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