Das Lastkrafttheater spielt "Es war die Lerche" von Ephraim Kishon.

© /Nikolaus Similache

Lastkrafttheater
04/28/2016

Der Lkw liefert das Theater

Das Lastkrafttheater bringt "Es war die Lerche" von Ephraim Kishon auf die Bühne.

von Marco Weise

Mehr als 5000 Kilometer legt das Lastkrafttheater in einer Saison zurück. Der dabei produzierte CO2-Ausstoß zahlt sich aber mit jedem zurückgelegten Meter aus. Denn der Lkw hat jede Menge Unterhaltung geladen, die dann auf Dorf-, Markt- und Stadtplätzen in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland abgeliefert wird.

Hinter dieser mobilen Theatergruppe stecken die beiden jungen Schauspieler Max Mayerhofer und David Czifer, die heuer bereits zum vierten Mal übers Land ziehen, "um Theater zu den Menschen zu bringen", sagt Mayerhofer im KURIER-Interview.

Am Spielplan steht das Stück "Es war die Lerche" von Ephraim Kishon. "Pünktlich zum 400. Todestag von William Shakespeare, lassen wir den Dichter aus Stratford in der zwerchfellerschütternden Komödie des israelischen Satirikers Ephraim Kishon auferstehen", erklärt Mayerhofer. Soll heißen: Romeo und Julia sind gar nicht gestorben – das Gift hat damals in Verona nicht gewirkt. Und so hat DAS Liebespaar der Literaturgeschichte längst der Beziehungsalltag eingeholt: Die Tochter pubertiert, die Ehe- und Alltagsprobleme werden nicht weniger. Daher versuchen sie, den jeweils anderen möglichst elegant aus dem Leben zu bringen, um endlich alleine glücklich zu werden.

Pointen

Für die Inszenierung ist Nicole Fendesack verantwortlich. Sie habe viel Slapstick eingebaut, die komischen Momente, die das Stück bietet, besonders herausgearbeitet und ein unglaubliches Gespür für Pointen, schwärmt Czifer über seine Kollegin und fügt hinzu: "Sie möchte dem Publikum ein Erlebnis für alle Sinne bieten. Deswegen gibt es heuer auch viele Italo-Pop-Nummern zum Mitsingen."

Die beiden Initiatoren, die auch auf der Bühne zu sehen sein werden, wollen das Publikum nicht nur unterhalten, sondern auch berühren. "Uns ist bei aller Unterhaltung wichtig, dass die Besucher aus dem Stück etwas für den Alltag mitnehmen können", sagt Mayerhofer. Czifer ergänzt: "Wir liefern Unterhaltung mit Haltung."

Die Spielorte sind quer über Niederösterreich und Wien verteilt. "Heuer spielen wir mit Eisenstadt auch erstmals im Burgenland. Vor allem in Niederösterreich wählen wir die Termine sehr penibel aus, wir versuchen dabei, alle vier Viertel gleichmäßig abzudecken", sagt Mayerhofer. Man sei aber immer offen für neue Spielstätten.

Stück
"Es war die Lerche" – Komödie von Ephraim Kishon mit Anna Sagaischek, Elsa Schwaiger, Max Mayerhofer und David Czifer. Regie: Nicole Fendesack.

Termine
Premiere: 30. April – St. Pölten (13.30 Uhr).
04. Mai – Ybbs
06. Mai – Reichenau/Rax
07. Mai – Sitzenberg-Reidling
13. Mai – Aschbach Markt
14. Mai – Leobersdorf
18. Mai – Retz
19. Mai – Haugsdorf
21. Mai – Gerersdorf
25. Mai – Engelmannsbrunn
27. Mai – Gerasdorf
28. Mai – Eisenstadt
Juni-Termine finden Sie unter lastkrafttheater.com

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