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Kultur
07/20/2022

Bregenzer Festspiele: "Butterfly"-Premiere abgebrochen und ins Innere verlegt

Am Mittwochabend sollte die Neuinszenierung des Puccini-Werks erstmals gezeigt werden - nach eineinviertel Stunden aber musste man ins Festspielhaus ausweichen.

Die Premiere von Puccinis "Madama Butterfly" bei den Bregenzer Festspielen musste am Mittwochabend wegen Regens am See abgebrochen werden und im Festspielhaus fortgesetzt werden. Zu Beginn der Vorstellung ebbte der vorherige Regen ab, deswegen wurde die Neuproduktion als Spiel auf dem See gestartet. Sp├Ąter setzte jedoch wieder Regen ein, nach 22 Uhr musste die Premiere dann ins Innere verlegt werden.

Man bedauere den Abbruch sehr, man habe aber kein Risiko f├╝r Mitwirkende und Besucher eingehen wollen, hie├č es von den Festspielen. Rund 1.600 der Premiereng├Ąste konnten im Inneren eine Hausversion der Oper erleben. Seeb├╝hnen-Kartenbesitzer erhalten ihr Geld zur├╝ck. Es habe leider keine M├Âglichkeit gegeben, die Auff├╝hrung am See fortzusetzen, zumal eine weitere Wetterfront mit Blitz und Donner im Anmarsch war.

Das Interesse an der Neuproduktion der Bregenzer Festspiele ist im Prinzip extrem hoch: Bereits am 7. Juli waren 90 Prozent der insgesamt 189.000 Tickets f├╝r die 26 Vorstellungen verkauft. F├╝r Regisseur Andreas Homoki  verk├Ârpert das B├╝hnenbild (siehe Artikelbild) die br├╝chige Seelenlandschaft der Madame Butterfly: ÔÇ×Etwas unglaublich Delikates, Zartes, einfach zusammengekn├╝llt, wird aufs Wasser geworfenÔÇť, so Homoki.

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