Bei den Dreharbeiten zu "Schnell ermittelt"

Schnell ermittelt
Foto: ORF/Hubert Mican Ursula Strauss (Angelika Schnell) und Wolf Bachofner (Harald Franitschek) ermitteln wieder.

Besuch beim Dreh zur fünften und wohl letzten Staffel von "Schnell ermittelt".

Warten, stehen, schauen, die richtige Kameraposition finden, ein bisschen nachpudern. Und wieder warten. So ein Drehbesuch kann dauern, sich ziehen – für alle Beteiligten. Auch wenn die Serie "Schnell" und nicht "Langsam ermittelt" heißt. Gut, dass man an einem Ort warten darf, der entschädigt: Ein schöner Innenhof im vierten Wiener Gemeindebezirk, eine Oase der Ruhe mit altem Baumbestand, wildem Wein und einem prunkvollem Stiegenaufgang, der von zwei Löwenstatuen bewacht wird. Genau dort posiert Wolf Bachofner für die zahlreich gekommenen Fotografen und Kamerateams. Mal dreht er sich nach links, mal nach rechts. Sein Lächeln dreht sich mit. So sieht Erfahrung aus. "Wo soll ma’ noch hinschauen?", fragt der Schauspieler in die Runde – an seiner Seite: Ursula Strauss, Katharina Straßer und Andreas Lust. Gemeinsam bilden sie die Hauptcrew der erfolgreichen ORF-Krimireihe, von der seit 2007 bereits 40 Folgen mit insgesamt 1800 Sendeminuten ausgestrahlt wurden. Das Finale der vierten Staffel sahen 2012 knapp eine Million TV-Zuseher. Diese Traumquote macht "Schnell ermittelt" auch zu einem der erfolgreichsten heimischen Formate der vergangenen Jahre, die auch über die Landesgrenzen hinaus für Spannung sorgt – von Albanien über Russland bis in den Vietnam.

Schnell ermittelt Foto: ORF/orf/hubert mican

Aktuell dreht man gerade die fünfte und wohl auch letzte Staffel. Eine Fortsetzung ist laut Wolf Bachofner nicht vorgesehen, obwohl er gerne weitere Folgen drehen würde. Die Serie sei nämlich eine Konstante in seinem Leben. Und am Set herrsche eine "kreative, familiäre Stimmung". Es ist wie "nach Hause kommen", ergänzt Ursula Strauss. "Für mich ist es das erste Mal, dass mich eine Rolle, eine Figur so lange begleitet. Das ist schon etwas Besonders", schwärmt sie über ihre Rolle als Chefinspektorin Angelika Schnell. In den neuen Folgen muss sie sich nicht nur mit Mördern, sondern auch mit beruflichen Problemen herumschlagen. Vor allem mit Bezirksinspektorin Maja Landauer (Katharina Straßer) gibt es Reibereien. Aber das sei auch gut so, "denn es gibt nichts Faderes, als Harmonie zu spielen", sagt Straßer.

Bevor 2017 die fünfte Staffel ausgestrahlt wird, ist heuer noch der vierte 90-minütige "Schnell ermittelt"-Spielfilm mit dem Titel "Einsamkeit" zu sehen. "Darin wird geschmust und es wird aufregend", verrät Strauss.

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?