Ingrid Thurnher lässt Armin Wolfs Social-Media-Posting prüfen
In einem Posting auf Bluesky hat ZIB2-Anchor Armin Wolf die als Kandidatin für die ORF-Generaldirektionswahl nominierte Eva Schütz ("Exxpress") „die Herausgeberin einer rechten, rassistischen Fake News-Schleuder“ genannt. Dass Gregor Schütze als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates sie für den Posten der ORF-Generaldirektorin als geeignet erachtet, mache ihn „ratlos“, so Wolf. Das Posting war die Antwort auf einen Beitrag des Medienrechtlers Hans-Peter Lehofer, der die Rechtmäßigkeit der Nominierung von Schütz anzweifelt.
Westenthaler wandte sich an Thurnher
Der Social-Media-Beitrag hat nun Folgen. Nicht nur FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker empörte sich über Wolfs Meinungsäußerung. ORF-Stiftungsrat Peter Westenthaler wandte sich an die amtierende Generaldirektorin Ingrid Thurnher, diese hat eine Prüfung veranlasst, ob mit dem Posting der Ethikkodex für ORF-Mitarbeiter verletzt worden ist. Armin Wolf selbst zeigt sich "erstaunt" über die Aufregung.
"Es steht jedem frei, Prüfungen zu verlangen", meint ORF-Redaktionssprecher Dieter Bornemann. Für ihn ist aber klar: "Das Posting von Armin Wolf wird aber sachlich begründet durch einen angehängten Screenshot mit rassistischen Kommentaren auf der Plattform exxpress.at.“
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