Kolumnen Wir schauen Fern
11/29/2020

Wie gepudert

Florian Silbereisens bizarre Parallelwelt.

von Guido Tartarotti

„Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ mit Florian Silbereisen zu sehen, das bedeutet: Eintauchen in eine Parallelwelt, wo alle glitzernde Kleidung tragen, Menschen in einem merkwürdigen Fantasie-Akzent singen (aber dann ganz normal sprechen) und ständig irgendwer weint.

Bizarre Höhepunkte: Ein alter Mann mit sehr schlechter Perücke bietet entfernt gesangsähnliche Verrichtungen dar, während zwei kleine Kinder angsterfüllt zuschauen. Andy Borg singt „a Goatenzwerg aus Betong“. Eine Frau mit einer Föhnfrisur aus Stahlbeton reimt „du“ auf „gut“, danach reimen vier verföhnte Bubis „gehen“ auf „Atem nehm’n“ und „nach gestern sehn’n“.

Hunderte Mitglieder der Kelly Family hopsen durch die Gegend und sehen so aus, als ob sie für Chips Werbung machen.

In einem Lied heißt es: „Es schneit, es schneit, die Welt sieht wie gepudert aus“. Stimmt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.