Kolumnen Wir schauen Fern
09/19/2020

Tanzendes Segelschiff

Denken Sie bei "Spartacus" auch immer an die Onedin-Linie?

von Guido Tartarotti

„Sommernachtskonzert“ der Wiener Philharmoniker auf ORF2. Ich gestehe, dass ich „Wien, Wien, nur du allein“ und „Wiener Blut“ eher als kitschig denn als schön empfinde, vor allem mit Bildern von springenden Brunnen unterlegt.

Und dann plötzlich diese großartige Melodie. Und sofort steigen Bilder aus der Kindheit auf: Gischt, Wellen, ein vor dem Wind tanzendes Segelschiff, ein Mann mit enormem Backenbart ...

Geht es Ihnen auch so? Wenn ich das Adagio aus Chatschaturjans „Spartacus“ höre, denke ich in die „Onedin-Linie“, deren Kennmelodie das Stück war. Die Serie rund um den tapferen und nicht immer geschäftstüchtigen Kapitän James Onedin und seine sehr unübersichtliche Familiensituation war in den Siebzigerjahren fixer Begleiter beim Abendessen, Könnte die ein Sender einmal wiederholen?

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