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Hochmair klärt auf: Jedermann als Adam

Auch auf Mediengipfeln kann man fernschauen - und Philipp Hochmair bei der Interpretation seiner Jedermann-Nacktszene zuhören.
Peter Temel
SALZBURGER FESTSPIELE 2026: FOTOPROBE JEDERMANN

Zum Abschluss des Salzburg Media Summit auf Schloss Leopoldskron durfte man auch ein bisschen fernschauen. Es wurde der Kurzfilm „Mozart – The Sounds of Salzburg“ präsentiert, mit Philipp Hochmair in der Rolle des Erzählers im Salzburger DomQuartier.

Im Publikumsgespräch ging es aber bald um Hochmairs bekannteste Rolle – als „Jedermann“. Hochmair sprach vom „Schlachtschiff Domplatz“, das schwer einzuschätzen sei. Dass nun eine Nacktszene eingebaut wurde, finde er „sehr richtig“, sagte er. Aber: „Ich hätte nicht gedacht, dass das so eine Diskussion auslöst.“ Man sehe ihn ja nur „schemenhaft zwei Minuten im Halbdunklen herumirren“. Hochmair deutet es als Verstoßen werden aus einem Paradies, daher das Adamskostüm.

Moderatorin Katrin Prähauser, sonst eher mit polarisierenden Polit-Talks auf ServusTV befasst, fragte investigativ: „Wie geht's Ihnen persönlich mit der Nacktszene? Ich habe gelesen, nicht so leicht. Stimmt das?“

Hochmair sofort: „Nein.“ 

Lachen brandete auf. 

„Das dachte ich mir“, sagte Prähauser. 

Die Frage hat sich dennoch ausgezahlt.

 

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