Mein Sonntag
08/30/2020

Vergnüglich im Vergnügungspark

Im Böhmischen Prater lässt es sich gut Deftiges essen. Da ist es schon gut, dass auf dem (Rad)-Weg hin stetig bergauf geht.

von Katharina Salzer

Neue Wege. Es kann schön sein, gewohnte Pfade zu verlassen – und Favoriten zu besuchen. Genauer gesagt den Böhmischen Prater, wo der Spritzer günstig und der Gastgarten groß ist. Mit dem Rad ist man schnell aus der Innenstadt in der einstigen Vorstadt. Allerdings: Es geht ganz schön bergauf. Die Ripperl oder Stelzen, die man dann verspeisen will, muss man sich verdienen. Man durchquert das Sonnwendviertel und fährt am Rand des Helmut-Zilk-Parks. Bei der Ankerbrotfabrik duftet es nach Brot – der Hunger wird größer. Dann muss der Laaer Berg erklommen werden.

Alt, aber gut. Einmal angekommen, nimmt man Platz unter großen Bäumen im Gastgarten. Aus der Nähe hört man noch das Tuten der bis zu 100 Jahre alten – denkmalgeschützten – Fahrgeschäfte. Der Vergnügungspark entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Franz Bauer, Kantinenwirt des Ziegelwerks, gründete hier eine Gastwirtschaft. Sie wurde zum Treffpunkt für die Arbeiter, die hauptsächlich aus Böhmen und Mähren stammten. Bauer stellte Schaukel und Ringelspiel auf. Der Grundstein war gelegt.

Tipps.

1. Spaziergang nach Simmering Nach so einer Stelze tut Bewegung gut. Durch den Laaer Wald lässt es sich sehr nett gehen – und auch ein Abstecher nach Simmering ist nicht schlecht. Lageplan unter www.böhmischer-prater.at.

2. Sonnwendviertel anschauen Wer das Stadtviertel beim Hauptbahnhof noch nicht kennt: Mehr als 500 Bäume wurden hier im Helmut-Zilk-Park gepflanzt.

3. Ein Blick in die Brotfabrik In die historischen Fabrikshallen in Favoriten sind Galerien, Lokale und Geschäfte eingezogen. www.brotfabrik.wien.

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