Literatur
07/22/2019

Topfen

"Pisa schaut fern": Zu selten hört man ein Dankeschön. Das wird jetzt auf der Stelle geändert.

von Peter Pisa

In ihrer penetranten Moderation der „Starnacht am Wörthersee“ sagte Barbara Schöneberger:
„Wir bedanken uns bei uns.“
Dabei wollte sie ausnahmsweise keinen Witz machen. Es rutschte heraus. Ist aber eine gute Idee, denn zu selten hört man von anderen ein Dankeschön.  Hören wir deshalb zur Übung in ein legendäres ORF-Gespräch mit Harald Serafin hinein – der übrigens schon lange nicht in „Seitenblicke“ vorkam, schon eine Woche etwa.
Der Interviewer war Helmut Zilk: „Du gehörst zu den besten Österreichern, weil du ein Zuagraster bist.“ – Serafin: „Danke.“ – „Du hast eine schöne Tochter, die mir sehr gefällt.“ – „Danke.“ – „Du isst gern Topfen.“ – „Danke.“ – „Uns beide kann nur der liebe Gott ablegen.“ – „Ich danke dir.“  – „Ich möchte dir danken.“ – „Ich bedanke mich. Ganz herzlich danke ich. Danke.“
Gesucht wird jetzt, und zwar auf der Stelle, ein unfreundlicher Mensch, der uns alle ... und die Welt ... und überhaupt, BITTE.

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