Kolumnen
08/01/2021

Ja, mir san ...

Die neuen Trendsportarten: Radfahren, Diffentialgleichungen lösen, Diskuswurf.

von Guido Tartarotti

Es gab Zeiten, da galt Radsport als Synonym für Drogenmissbrauch, und die Horrorvorstellung aller Eltern war, dass ihr Kind ihnen eines Tages eröffnet: Ich will Radsportler werden. Dieses Image hat sich geändert, spätestens seit man weiß: Man braucht, um große Radrennen zu gewinnen, nicht zwingend einen Doktortitel in Pharmazie. Ein Abschluss in Mathematik kann auch reichen.

Das Radfahren ist in Österreich in Mode. Einerseits ist es eine gelenkschonende Ausdauersportart, und so was liegt im Trend. Andererseits ist es eine Art moralisches Statussymbol: Wer Rad fährt, zeigt damit, dass ihm das Wohl der Umwelt am Herzen liegt. Außerdem steht man als Radfahrer seit dem Olympiasieg von Anna Kiesenhofer unter dem imageträchtigen Verdacht, partielle Differentialgleichungen lösen zu können.

Und möglicherweise werden wir ja schon demnächst alle über die Wiesen hüpfen und Diskusscheiben werfen.

 

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.